Schulamt: Fachkräfte fehlen

Behörde reagiert auf Kritik zum Thema Inklusion

Brand-Erbisdorf.

Das Landesamt für Schule und Bildung räumt ein, dass an Oberschulen (OS) kaum Bedingungen existieren, um Förderschüler erfolgreich zu integrieren. "Den OS fehlt es an ausgebildeten Lehrkräften im Umgang mit Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf", erklärt Lutz Steinert, Pressesprecher des Landesamtes.

Martina Kilian und Ines Lehmann, die Schulleitung der OS Brand-Erbisdorf, hatten in einem Interview die Probleme aufgezeigt, warum die von der UN geforderte Inklusion auf der Strecke bleibt. Steinert gab den Lehrerinnen Recht: "Das geht los bei großen Klassenstärken und führt bis zum fehlenden Förderunterricht." Man wisse, dass der Lehrerbedarf an Ober- und Förderschulen am höchsten sei und bemühe sich um Einstellungen. Laut Steinert wird jedoch generell "für die Schüler mit einem hohen Förderbedarf eine passgenaue Möglichkeit der Beschulung dringend benötigt". Wenn in Frage gestellt werde, ob Förderschüler in der Oberschule überhaupt zu beschulen seien, müsse sich der Blick nach Dresden auf Kultus und auf das Land richten.


Der AfD-Landtagsabgeordnete Rolf Weigand sprach sich am Freitag wegen der Spezifik für den Erhalt der Förderschulen aus.

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