Seltene Krankheit wirft eine Freibergerin aus der Bahn

Kerstin Schirmer leidet seit etwa zwei Jahren an einer Muskelerkrankung ohne Aussicht auf Heilung. Viel Kraft muss sie im Alltag aufbringen, bürokratische Hürden belasten zudem. Helfen könnte ihr ein elektrischer Rollstuhl.

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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Lola
    07.01.2021

    Kann es sein, dass der Sozialdienstarbeiterin der Orthopädie garkeinen AHB-Antrag gestellt hat?

    Das wollte sie nämlich bei mir nach einer OP im Mai 2020 auch nicht. Obwohl es mir selbst der CA angeboten hatte.
    Wegen der immer noch stattlichen vorliegen neurol. Defizite/Ausfälle trotz Wirbelsäulen-OP.

    Ich denke der Sozialdienst schaut sich den Pat. an. Schickt in Zeiten von Corona nur berufstätige zur AHB. Denn die Rehakliniken dürfen ihre Rehakliniken nicht mehr so voll belegen wie vor Corona.

    Man könnte einfach mit offen Worten spielen und schon wäre vieles einfacher meist zu ertragen!

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    Juri
    06.01.2021

    AOK -die Gesundheitskasse!
    Das ist der Irrtum von Frau Schirmer. Es geht nicht um Kranke. Es geht um Gesunde.
    Da scheint auch die Gesellschaftsordnung keine Rolle zu spielen. Das liegt auch nicht immer an Gesetzen. Das liegt meistens an denen, die diese „Vorgänge“ bearbeiten.
    In solchen Situationen darf man nicht auf Anträge warten, und die Problematik hin und her schieben. Da muss man entgegen gehen.
    Es gibt sie, diese achtsamen Mitarbeiter in Institutionen.
    Es gibt aber auch die die werden erst munter, wenn es um Ihre eigene Not geht.
    Das was hier beschrieben wird ist peinlich und menschenverachtend.
    Viele Politiker in unserem Land sind bemüht, dass es uns gut geht. Wir müssen uns aber nicht wundern, wenn es Stimmen gibt, die da sagen: „Uns geht es recht gut in Deutschland, aber krank werden darf man nicht“!