Tornados donnern über Holzhau

Tiefflieger waren laut Luftfahrtamt im routinemäßigen Training unterwegs

Holzhau.

So mancher war wohl erschrocken, als am Dienstag gegen 11Uhr zwei Jets über Holzhau hinwegdonnerten. Beängstigend sei es gewesen, "weil sie sehr, sehr tief flogen und wir hier im Osterzgebirge schnell Höhenunterschiede von 200Metern haben", schrieb ein Leser aus Holzhau. Zudem könne man bei solch einer Geschwindigkeit wie der der Jets nicht mehr reagieren.

Aus dem Luftfahrtamt der Bundeswehr hieß es dazu auf Nachfrage, dass es sich um zwei Kampfflugzeuge des Typs Tornado handelte. "Sie befanden sich im Routine-Tiefflugtraining, bei einer Höhe von 500 Fuß - etwa 150 Meter über Grund", erläutert Kai Stobbe, Sprecher des Amtes. Grundsätzlich sei militärischer Flugbetrieb in Höhenbereichen unter 2000 Fuß - etwa 600 Meter über Grund - überall in Deutschland zulässig. Die einzuhaltende Mindesthöhe über Grund betrage 300 Meter.

"Diese darf innerhalb eines vom Bundesminister für Verteidigung streng limitierten Kontingents unterschritten werden und liegt dann bei etwa 150 Meter über Grund, wie in diesem Fall", so Stobbe. Tiefflüge am Tag seien nicht an bestimmte Streckenführungen gebunden. (ar)

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