Umvolkung und Identität: TU prüft Professoren-Rede

Der Auftritt von Heiko Hessenkemper auf der AfD-Kundgebung unter dem Titel "Asylchaos stoppen" hat kontroverse Reaktionen hervorgerufen. Vorwürfe richten sich auch gegen die Bergakademie.

Freiberg.

Von "Umvolkung" und "Problemen mit der nationalen Identität" hat Heiko Hessenkemper am Dienstagabend auf der Kundgebung der Alternative für Deutschland (AfD) in Freiberg gesprochen. Mit seiner Rede zum Thema "Asylchaos stoppen" hat der AfD-Kreisrat und Professor der Bergakademie eine Kontroverse unter Lesern ausgelöst. An der Freiberger Uni läuft nach den Worten von Pressesprecherin Luisa Rischer dazu eine interne Klärung, auch der Studentenrat will heute über das Thema beraten. Hessenkemper selbst bezeichnet die Vorwürfe gegen ihn als "grotesk".

Mit Erschütterung auf die Äußerungen Hessenkempers hat unter anderen Markus Kirchner reagiert. Er sei Absolvent und langjähriger Freund der Bergakademie sowie Mitglied im Verein Freiberger Geotechniker, schreibt der Freitaler. "Als Professor der international anerkannten und ausgerichteten Technischen Universität, die im großen Rahmen auch auf ausländische Studenten und Fachkräfte angewiesen ist, darf man in der Öffentlichkeit nicht so auftreten", urteilt er. Zwar seien seine Äußerungen als Privatperson durch die Meinungsfreiheit in der Verfassung gedeckt, "aber als Redner auf der Demo als Professor der Bergakademie aufzutreten, ist nicht hinnehmbar". Der 45-Jährige forderte außerdem die TU Bergakademie auf, sich davon zu distanzieren und ein Disziplinarverfahren gegen Hessenkemper einzuleiten.

Andreas Friedrich, Sprecher des sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, bezeichnete indes den Redebeitrag Hessenkempers als "freie politische Meinungsäußerung, sodass es keine rechtliche Handhabe für dienstrechtliche Sanktionen gibt". Sollte sich die Hochschule angegriffen fühlen, könne allein die Universität als Dienstherr dagegen vorgehen. Das sei im Fall der Rufschädigung denkbar, erläutert Friedrich.

Er sei entsetzt, schreibt der ehemalige CDU-Stadtrat und Friedensrichter Peter Weinhold, "dass man nun auch in Freiberg 'Ausländer raus' schreit". Mut mache ihm, dass die jungen Leute bei den Gegendemonstranten überwiegen.

In diesem Zusammenhang richten sich aber auch Vorwürfe gegen die Rathausspitze und die TU Bergakademie. So hätte es nach Ansicht von Werner Pälchen der Stadtverwaltung Freiberg gut zu Gesicht gestanden, durch hochrangige Vertreter auf der Gegendemo "Asyl verstehen, Chancen sehen" anwesend zu sein. Das durch die Ereignisse am Freiberger Bahnhof in der Öffentlichkeit ziemlich ramponierte Image der Stadt hätte dadurch aufgebessert werden können, schreibt der Halsbrücker. Mindestens ebenso enttäuschend sei die dürftige Präsenz der TU Bergakademie gewesen, so Pälchen: "Dass von 86 Professoren nur eine Handvoll die Gelegenheit genutzt hat, mit ihrer Anwesenheit Haltung zu zeigen, ist kein Ruhmesblatt für diese renommierte Institution." Für die eigenen ausländischen Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeiter sowie auch für die in wenigen Tagen zur 250-Jahr-Feier zu begrüßenden in- und ausländischen Gäste wäre das ein wichtiges Signal gewesen, findet der promovierte Geowissenschaftler.

Hessenkemper bekräftigte gestern seine Ansichten. Es sei "völlig grotesk, Äußerungen eines AfD-Kreisrates zum Gegenstand eines Disziplinarverfahrens machen zu wollen". Das seien Einschüchterungsversuche, so der Großschir-maer. Dagegen müsse juristisch vorgegangen werden - "ebenso wie in Firmen, wo den Mitarbeitern untersagt wird, sich zu AfD oder Pegida zu bekennen". Unter "Umvolkung" verstehe er eine "Bevölkerungsveränderung in den Ethnien: Wenn jetzt mehrere Millionen in das Land strömen, sind die Deutschen sehr schnell in einer Minderheit."

Rund 5000 Studenten sind an der Bergakademie immatrikuliert. Davon seien etwa 18 Prozent Ausländer, teilt die TU mit.

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63Kommentare
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    Haju
    12.11.2015

    @Pedroleum
    Ja, auch bei diesem sarrazynischen und kulturrassistischen Zitat habe ich Schwierigkeiten, eine Originalquelle zu finden:
    „weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind“//
    Mit der Finanzoligarchie scheint man sich ja wohl auch dabei – wie in anderen Dingen - einig zu sein.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/joschka-fischer-und-george-soros-diskutieren-ueber-ukraine-krise-a-959809.html
    Und weil man bei der SPD angesichts der Dominanz von Frau Merkel auf einen eigenen Kanzlerkandidaten fast verzichten will, könnte eine schwarz-grüne Koalition möglich werden, zumal Mainstreammedien und viele Foristen, nicht wahr, seit dem 4.September massiv genau in dieses Horn blasen …

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    Pedroleum
    11.11.2015

    @Haju: Das Zitat von den Münchner Grünen ist auch auf dieser Seite weder mit einem Datum noch mit einem Medium bzw. einer Person und einem Ereignis belegt. Es steht einfach so ohne Kontext auf der Seite. Damit ist diese Information meines Erachtens ziemlich wertlos.

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    Haju
    11.11.2015

    @Pedroleum
    Also gut, ich stimme der inhaltlichen Zusammenfassung der Ausführungen Fischers durch Miriam Lau voll und ganz zu.
    Und wenn es für mich so ausgeht wie bei „Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein …“
    https://de.wikiquote.org/wiki/Joschka_Fischer#Zitate_mit_Quellenangabe
    Und das andere Zitat habe ich hier entnommen:
    http://de.pluspedia.org/wiki/B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen#Migrantenquoten

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    Pedroleum
    11.11.2015

    @Haju: Schreiben Sie den Grünen ernsthaft Aussagen zu, die Sie wahrscheinlich nie geprüft haben? Sie wissen aber schon, dass das es sich um Verleumdung handelt, wenn diese Zuschreibungen sich als ehrverletzende Behauptungen entpuppen?

    Die FAZ hat erst kürzlich darüber berichtet, wie Politiker mit falsch zugeschriebenen Zitaten verleumdet werden:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/verschwoerungstheorien-wenn-politiker-verleumdet-werden-13849907.html

    Trittin hat kürzlich gegen Alexander Gauland eine Verfügung erwirkt, weil Gauland Trittin ein Zitat in den Mund gelegt hat, was letzter nie gesagt hat:
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-11/gauland-trittin-gegendarstellung

    Das mit dem Verdünnen hat Fischer nie geschrieben, sondern Mariam Lau in einer Rezension eines Buchs, das Fischer veröffentlicht hat. Sie hat damit verwirrenderweise Fischers Haltung zur EU-Integration beschrieben.
    (vgl. http://www.welt.de/print-welt/article423170/Risiko-Deutschland-Joschka-Fischer-in-Bedraengnis.html)

    Das Zitat über die „Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils“ müssten Sie erst einmal belegen: Wer hat das wann, wo geäußert.

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    Haju
    11.11.2015

    @Pedroleum
    Es gibt aber auch Beschlüsse der Grünen, die lange vor der Flüchtlingskrise gefasst wurden:
    Der Vorstand von Bündnis90/ Die Grünen sagte über die wahren Ziele der Partei: „Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.“ – und Fischer sprach vor Jahrzehnten in einem seiner Bücher von einer notwendigen „Verdünnung “ des deutschen Volkes durch Zuwanderung.
    Sie selbst wollen nicht zwischen Rausschmiß, Rücktritt und Forderung von Neuwahlen unterscheiden. Vielleicht gelingt Ihnen das ja – um mal zum Kernthema zurückzukommen - bei den Begriffen „Umvolkung“ auf der einen und „Zurückdrängen“ bzw. „Verdünnen“ eines Volkes auf der anderen Seite. Ich bin gespannt.
    Lange vor Merkels historischer Grenzöffnung haben jedenfalls die Grünen geplant und faktisch gesagt: „Wir schaffen das* ab!“
    * deutsche Volk

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    Pedroleum
    11.11.2015

    @1953866: Es gab allerdings bereits am 29.9.2015 einen Beschluss zu Änderungen im Asylrecht. Viele der beschlossenen Änderungen sind am 24.10. in Kraft getreten.

    (vgl. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-bundesregierung-beschliesst-neues-asylgesetz-a-1055193.html und http://www.buzer.de/gesetz/11736/l.htm)

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    Haju
    09.11.2015

    @Pedroleum
    „Abgesehen davon wird die Abschottungsindustrie weitergefüttert,“//
    Ach, verdienen wird immer jemand: Supermärkte, Energiewirtschaft, Wasserwirtschaft, die Müllbranche, Solinger Messer, Gesundheitswesen, Teddybärenindustrie, Bundesdruckerei, …
    Ja, die Wirtschaft wird angekurbelt! Hohoho, da freut sich der Weihnachtsmann (und erst Recht der Nikolausi - ähm, Entschuldigung, der Osterhasi natürlich)!

  • 2
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    Pedroleum
    07.11.2015

    @Haju, tut mir leid, aber Ihre „gesamtgesellschaftliche(n) Betrachungen“ sind zu oberflächlich und zu vage, um als Beleg für irgendetwas zu dienen, was dem nahe kommt, was über den Gulag bekannt ist. Dann streite ich lieber mit 1953866 und f1234 darüber, ob und wie die Regierung in der derzeitigen Krise reagiert (auch wenn wir uns damit sehr weit vom Thema entfernen).

  • 2
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    cspangemann
    07.11.2015

    Ich habe jetzt viele (und muss erstmals zufrieden feststellen) nachvollziehbare Argumente von beiden Seiten gelesen. Es ist daher meiner Meinung nach durchaus noch nicht zu spät, Konsens für eine vernünftige Lösung zu finden. Dafür müssten die politisch gebildeten Personen aber aufhören, sich öffentlich zu bestimmten Partein oder Gemeinschaften zu bekennen, welche sich bereits durch Auftritte mit - sagen wir - weniger gebildeten bzw. argumentationsarmen "Wir sind das Volk - Rülpsern" oder Ex-Zuchthäuslern - in eine politische Sackgasse geschossen haben. (Rein psychologisch: Ich kann die beste Lösung eines Problems in der Tasche haben, werde aber mit extremen Linken, Rechten, Gewaltbereiten oder Dummen in Verbindung gebracht - schon bin ich raus.) Funktionieren wird das allerdings nur, wenn die zu leistende Arbeitsaufgabe ehrenamtlich erfolgt und nicht von persönlichen Interessen (Prestige - Geld - Macht) durchzogen ist. Wird sicher schwierig mit der Finanzierung :-)

  • 4
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    Haju
    07.11.2015

    @Pedroleum
    Nun, ich habe gesamtgesellschaftliche Betrachtungen zum Missverhältnis zwischen politischer Korrektheit und dem Gebaren derselben fordernden Kräfte angestellt. Und mit der beruflichen Ruinierung von Personen fing schließlich in der Geschichte immer alles an.
    Von Gegendemonstranten bei der „Demo für alle“ erklang übrigens der Ruf: „Kein Vergeben, kein Vergessen – Christen haben Namen und Adressen!“ Das ist eine unterschwellige, aber unmissverständliche Ankündigung von Gewalt.

  • 3
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    Pedroleum
    07.11.2015

    @Haju: Können Sie mir bitte helfen, Ihren wirren Kommentar zu verstehen? Was hat der oben beschriebene Vorgang mit „Archipel Gulag“ zu tun? Niemand hat nach dem Staatsanwalt gerufen. Ein Disziplinarverfahren erfordert keinen Staatsanwalt.

    Sofern Sie hier eine Parallele andeuten wollen, stellt der Vergleich eine Verharmlosung der Gulags des Stalinismus dar.

  • 4
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    Haju
    07.11.2015

    @Pedroleum
    Nun es wird regelmäßig nach dem Staatsanwalt gerufen und tausende flächendeckend, aber jeweils konzentriert aus politischen Gründen Inhaftierte wird man nun mal „Archipel Gulag“ nennen müssen.
    Aber gut, dann reden wir eben vom inflationären Gebrauch völlig absurder Nazivergleiche – die denkbar schwerste Beleidigung des Adressaten, was außerdem eine Volksverhetzung darstellt, weil es aktuell zu Gewalt gegen konservative Frauen geführt hat und zudem den Holocaust verharmlost. Man riecht angesichts der Schwere der Vorwürfe förmlich den Wunsch nach Haftstrafen …

  • 1
    3
    Pedroleum
    07.11.2015

    @f1234: Nachtrag – Genau genommen wurde nicht mal der Rücktritt des Professors gefordert, sondern ein Disziplinarverfahren, was sogar von staatlicher Seite, also vom Sprecher des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur als rechtlich nicht handhabbar bewertet wurde.

    Das hat mit der Repression, wie sie hier in vielen Kommentaren erwähnt wird, noch lange nichts zu tun. McCarthy wäre es, wenn das Ministerium gleich ein Verfahren angeordnet hätte. Von völlig überzogenen Vergleichen mit Stalinismus und Maoismus möchte ich gar nicht erst reden!

  • 1
    3
    Pedroleum
    07.11.2015

    @f1234: Nein, sehe ich nicht, sondern nur Gemeinsamkeiten. Beide werden für ihre Äußerungen scharf kritisiert und diese Kritik wird mit Rücktrittsforderungen untermauert. Passiert ist aber weder bei dem einen noch bei der anderen wirklich etwas.

    @1953866: Danke für die Links und die Rückmeldung.

  • 2
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    Haju
    07.11.2015

    Sie meinen wohl nicht „Rücktritt“, sondern Entlassung aus politischen Gründen – seit jeher Kennzeichen einer Diktatur.
    Rücktrittsforderungen bzw. Aufforderung zur Niederlegung des Mandats gegenüber Politikern sind dagegen angebracht, wenn man „We love Volkstod“ schreit:
    http://www.metropolico.org/2015/11/04/we-love-volkstod/
    und Neuwahlen sind kein Rücktritt – sie sind angebracht, wenn eine kleine Opposition (20%) die Regierungsmehrheit vor sich hertreibt und die Regierung wiederum mit sich selber verhandeln muß.
    Genau dies anzuprangern gehört zu einer Demokratie, die aber vielen ein Dorn im Auge ist. Überhaupt haben es links-grüne Kräfte immer wieder mit Tod und Diktatur, zum Beispiel mit „Tod der Kernfamilie!“ (also der "klassischen" Familie):
    https://schwertasblog.wordpress.com/2006/09/03/westlicher-feminismus-und-das-bedurfnis-nach-unterwerfung/
    Der Schoß ist fruchtbar noch – 100 Millionen Tote des Stalinismus/ Maoismus mahnen!

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    f1234
    07.11.2015

    @Pedroleum: Die eine ist Bundeskanzlerin und der andere ist Professor an der Bergakademie. Die eine ist in eine politisches Amt GEWÄHLT worden, und hat ihre Kraft zum Wohle des Deutschen Volkes einzusetzen und der andere hat einen Anstellungsvertrag an einer Uni um Studenten zu unterrichten.

    Naaa, sehen Sie den klitzekleinen Unterschied?

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    0
    1953866
    07.11.2015

    @Pedroleum: Ihre Entschuldigung habe ich angenommen. Zum jüngsten Asylbeschluss ganz aktuell:
    http://www.heise.de/tp/artikel/46/46497/1.html
    (Asylkompromiss ist schon wieder geplatzt)
    und
    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_76017760/bundesregierung-will-familiennachzug-verbieten.html

    Auch dazu gibt es jede Menge Beiträge im Netz. Dieser Beschluss steht auf ganz wackligen Beinen. Wie, wann und ober so durchgesetzt wird, steht in den Sternen.

  • 1
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    Pedroleum
    07.11.2015

    Alle, die wegen der Rücktrittsforderung gegenüber Hr. Hessenkemper die Meinungsfreiheit in Gefahr sehen, frage ich, was der Unterschied zwischen der Rücktrittsforderung oben im Text und dieser Rücktrittsforderung ist:
    http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Frauke-Petry-in-Chemnitz-AfD-Vorsitzende-fordert-Neuwahlen-artikel9349298.php

  • 2
    2
    aussaugerges
    07.11.2015

    Es gibt ein USA Doktrin durch Entvölkerung ein gewähltes System zu stürzen.

    Die Rede des Bolivianers hat vieles offengelegt.
    Leider nur auf RT zu lesen, wohl zu viel Warheit,das ist nicht gut.

  • 4
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    voigtsberger
    06.11.2015

    Noch ein Gedankenanstoß für die Träumer von Multi-Kulti. Ich habe mir beim Tag der offenen Tür in der PLAMAG, in Plauen die Unterkunft angesehen und habe mich gewundert und auch keine richtige Antwort erhalten, warum in den Gemeinschaftsküchen das einbringen und zubereiten von Schweinefleisch verboten ist, denn wie ich erfahren konnte, werden in der Unterkunft nicht nur muslimische Asylbewerber untergebracht und was ist mit den Personen die nicht ihre religiösen Befindlichkeiten so in Szene setzen, könnte dies nicht auch mit getrennten Bratpfannen oder einfach nur gründliche Reinigung der Kochgegenstände gelöst werden und verstehen unsere Freunde der Willkommenskultur und die verantwortlichen Politiker dies als Integration, dass sich die Gastgeber und alle anderen Flüchtlinge mit nicht muslimischen Glauben, den religiösen Lebensmaxime der Moslems anpassen und dies vorrangig akzeptieren zu haben, doch wohl kaum, oder! In jeden Land das ich bereiste oder über Monate beruflich beschäftigt war, wurden wir über die Gepflogenheiten und Verhaltensregeln informiert oder haben uns selbst informiert und da hätten doch die Asylbewerber aus dem muslimisch geprägten Raum erkennen müssen, das Europa und vor allem Deutschland für ihre Religionsauslebung, das falsche Land ist oder hoffen sie wirklich das alle in diesen Land sich übertölpeln lassen, nur weil einige denken das dies gut geht und das wir das schaffen, da frag ich mich, was unsere Kanzlerin und das "Wir" schaffen will, denn die muslimische Asylbewerber stellen von Anfang an nur Forderungen und keine Anzeichen von Toleranz gegenüber ihren Gastgebern, da helfen auch nicht das herunterbeten von Zitaten eines @Pedroleum in seinen Kommentaren nichts, das hier viel falsch läuft in der Asylpolitik und auch die neuen Beschlüsse nur "ein Schuss in den Ofen" ist, ohne die Probleme, vor allem der Integration zu lösen, denn dazu gehören immer Zwei, also nicht nur die Gastgeber, sondern auch die Gäste, wenn diese bleiben wollen!

  • 1
    3
    Pedroleum
    06.11.2015

    @f1234: Über dieses Thema hatten wir uns ja schon mal vor ein paar Wochen unterhalten. Ich hatte Ihnen auch Belege dafür gegeben, dass es eine Sicherung der Außengrenzen gibt. Abgesehen davon wird die Abschottungsindustrie weitergefüttert, jetzt da die Flüchtlingskrise kulminiert.

    Ich verstehe nur nicht, warum Sie das leugnen.

    (vgl. Bisherige Abschottung: http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-10/fluechtlinge-grenzzaun-abschottung-europa

    Gegenwärtige Diskussion: http://www.mittelbayerische.de/politik-nachrichten/europas-rezept-ist-mehr-abschottung-21771-art1295455.html

    Und was besorgten Bürgern sicher besonders gefällt: "Spain: Hundreds of migrants storm Melilla border" https://www.youtube.com/watch?v=KDOj8bfJdc4)

  • 6
    1
    f1234
    06.11.2015

    @pedroleum: Welche Grenzsicherung an den europäischen Außengrenzen meinen Sie? Es gibt keine und soll keine geben. Jedenfalls keine, die diesen Namen verdient.
    Die einzigen, die das wirksam gemacht haben, waren die Ungarn. Und mussten sich dafür von der EU und insbesondere Deutschland beschimpfen lassen. Unmenschlich! Verstößt gegen europäische Werte!
    Was also verstehen Sie unter Grenzsicherung?

    Im übrigen, nur zur Erinnerung, hat unsere Bundeskanzlerin angeblich festgestellt, dass sich Deutschlands Grenzen nicht sichern lassen (was natürlich völliger Humbug ist). Aber bei zehntausenden Kilometern europäischer Außengrenze ist das dann kein Problem, oder?

    Mann-o-Mann, stellen Sie sich nur dumm oder sind Sie wirklich so blauäugig?

  • 1
    2
    Pedroleum
    06.11.2015

    @1953866: Entschuldigen Sie bitte, in puncto Pkw-Maut muss ich mich korrigieren. Da gab es tatsächlich einen Beschluss. Dass es schwer wird, das durch die Instanzen zu bekommen, war jedoch allen Beteiligten von vorneherein klar. Für einen Beweis, dass die Bundesregierung aus den Beschlüssen zur Asylpolitik nichts wird, ist diese Beispiel trotzdem ungeeignet.

  • 1
    3
    Pedroleum
    06.11.2015

    @1953866, Zitat: „Ein Beispiel aus jüngster Zeit: PKW-Maut für Ausländer.“

    Die Pkw-Maut wurde nicht beschlossen, sondern im Wahlkampf von der CSU mit viel Getöse versprochen. Die Koalitionspartner der CSU haben dieses Versprechen zähneknirschend in den Koalitionsvertrag aufgenommen, obwohl allen klar war, dass die Hürden für solch eine stammtisch-opportune Schnapsidee sehr hoch liegen.

    Zitat: „Googlen hilft!“

    Sie haben eine Behauptung aufgestellt, dann sollten Sie in der Lage sein, konkret zu belegen oder nachvollziehbar zu begründen, warum die gefassten Beschlüsse scheitern. Dieses allgemeine Politiker-Bashing ist mir dann doch etwas zu dünn.

  • 1
    2
    Pedroleum
    06.11.2015

    @f1234: Erklären Sie mir bitte, wo Sie den Unterschied zwischen einer Grenzsicherung an der EU-Außengrenze zur Absicherung an der deutschen Grenze sehen? Mir fällt nur einer ein: Die Kosten sind bei einer europäischen Lösung geringer.

    Erklären Sie mir bitte außerdem, wieso es nicht helfen soll, die Anrainerstaaten Syriens zu unterstützen, in die 4 Mio. Menschen geflüchtet sind und aus denen (insbesondere über die Türkei) ein Großteil der Menschen in den letzten Monaten gekommen ist.

  • 2
    1
    1953866
    06.11.2015

    @Pedroleum: "@1953866: Können Sie Ihre Behauptung mit einem Beleg untermauern? "
    Wie viele Asylbewerber erhielten in den letzten Jahren eine Ablehnung und wie viele wurden dann auch abgeschoben? Das nur zu diesem Thema!
    Wie viele Beschlüsse zu anderen Sachen wurden schon gefasst und dann war Ruhe. Ein Beispiel aus jüngster Zeit: PKW-Maut für Ausländer.
    Anders gefragt, welche Beschlüsse wurden denn so umgesetzt, wie beschlossen? Die Bundesregierung beschließt ständig irgend etwas, nur mit der Umsetzung hapert es, einfach auch deshalb weil die Maßnahmen schlecht gemacht sind und regelmäßig vom Verfassungsgericht wieder gekippt werden. Googlen hilft!

  • 5
    2
    f1234
    06.11.2015

    @Pedroleum: Was diese Maßnahmen bringen sollen? Ganz einfach: dann müssen die Millionen draußen bleiben. Dann haben wir wieder einen Zustand, wie ihn jeder normale Staat dieser Welt hat. Nämlich territoriale Integrität.

    Sie sind ein Tagträumer, Pedroleum. Die von Ihnen beklagten Ursachen hat es schon immer gegeben. Armut, Krieg, was auch immer. Der Unterschied zu früher ist nur, dass die Menschen aus diesen Regionen erkannt haben, dass es zwar fast keine legalen Möglichkeiten gibt, nach Wohlstandseuropa zu kommen, die Achillesferse Europas aber darin besteht, dass Europa dank seiner moralischen Selbstgefälligkeit nicht mehr willens und in der Lage ist, seine Grenzen zu verteidigen.

    Vielleicht hilft es Ihnen, mal zurückzuschauen, wie dieser Flüchtlingsstrom begonnen hat. Der Krieg in Syrien läuft schon vier Jahre. Das ist nicht die Ursache.
    Begonnen hat alles vor zwei Jahren, als sich die ersten von Nordafrika (nämlich nicht von Syrien aus) mit Booten aufmachten und in Lampedusa landeten. Danach kamen immer mehr mit immer maroderen Kähnen. Und was hat die EU gemacht? Anstatt die Kähne zurück zu schleppen, haben sie alle aufgenommen und auf europäischen Boden abgesetzt. Heute müssen die Seelenverkäufer nur noch die lybischen Hoheitsgewässer verlassen und schon werden sie von europäischen Schiffen aufgenommen.
    Und das hat sich rumgesprochen: "Es muss dir nur gelingen, einen Fuß auf ein europäisches Marineschiff im Mittelmeer zu setzen oder irgendwie nur deinen Fuß auf europäischen Boden zu bekommen und schon steht dir der Weg in deutsche und schwedische Sozialsysteme offen. Dann kann dich niemand mehr aufhalten. Im Gegenteil, die sind so blöd und bewerfen dich bei der Ankunft noch mit Teddybären"

    Das, was Leute wie Sie als "Lösung" propagieren, ist keine Lösung. Wir sind nicht in der Lage, die Armut und Überbevölkerung in diesen Regionen zu beseitigen. Der Westen wird auch den Bürgerkrieg in Syrien nicht beenden. Jedenfalls nicht in irgendwie absehbaren Zeiträumen. Vielleicht in zwanzig, dreißig oder fünfzig Jahren. Bis dahin wird Europa allerdings von Millionen Armutsflüchtlingen überrannt worden sein.

    Ist es das, was Leute wie Sie wollen?

  • 1
    4
    Pedroleum
    06.11.2015

    @voigtsberger, Zitat: „Ich wollte mich eigentlich mit solchen Typen und ihren Kommentaren, wie die von @Pedroleum, nicht mehr abgeben“

    Tun Sie auch nicht. Zumindest gehen Sie weder auf meine Argumente ein, noch sagen Sie irgendetwas, das nicht schon von jemandem anders hier im Thread geäußert wurde.

    @sprachlos, Zitat: „Genau , dass ist nämlich der Grund , warum viele Menschen ihre Klappe nicht aufmachen , weil sie Repressalien fürchten !“

    Hab ich was verpasst? Wurden bereits alle rechtsstaatlichen Register gezogen, um Hr. Hessenkempers Karriere zu beenden?

    Zitat: „Afd Befürworter , wie auch Pegida Spaziergänger haben einen Intelligenzquotienten von -10 ! So wird es hier unter vorgehaltener Hand artikuliert !“

    Wer hat den derartige Insinuationen artikuliert?

    Zitat: „Ich fasse kurz zusammen ! Jemand mit Titel und gehobener Bildung hat sich ausschließlich nur positiv zu unserer Asylpolitik zu äußern .“

    Wenn es zu schwierig ist, auf tatsächliche Argumente einzugehen, bastelt man sich mit einer verzerrten Darstellung eben eine Strohmannargumentation zusammen. Das hat so zwar nie jemand behauptet, aber das scheint Sie nicht zu interessieren.

  • 6
    3
    voigtsberger
    06.11.2015

    Ich wollte mich eigentlich mit solchen Typen und ihren Kommentaren, wie die von @Pedroleum, nicht mehr abgeben, aber ein 5 m hoher Zaun und Scharfschützen würden ungemein helfen, aber auch Hunde, von denen haben unsere Gäste besonders Angst. Wer die Worte von Hr. Hessenkemper anzweifelt, sollte doch einmal die Entstehung der CR ansehen, da waren die Deutschen welche nur wenige Kinder hatten, aber finanziell gut situiert waren die Bevölkerung stärkste Gruppe, doch bei der Industrialisierung des Landes zogen immer mehr junge Arbeitskräfte, von den Kinderreichen tschechischen Landarbeitern in die Städte und vermehrten sich mit vielen Kindern/Familie, um sich sozial im Alter abzusichern und nun waren es mit einmal und in kürzester Zeit mehr tschechische Einwohner im Land, als die einstige Deutsch geprägte Bevölkerung und nun wurde das Land im Sinne der neuen Mehrheit umgestaltet und die einstigen Bürger wurden aus dem politischen Leben verdrängt und nach 1945 vertrieben, und dies waren Volksgruppen mit annähernd gleichen Normen und Werten und christlichen Glauben. Aber was wird geschehen, wenn eine Mehrheit mit fremder Kultur, fremder Religion und fremder Lebensmaxime in unseren Land die politische und Bevölkerung stärkste Gruppe in unseren Land stellt, werden wir zur Minderheit und was wird dann aus der Demokratie die diese Entwicklung zulässt und wo werden sich dann die Befürworter dieser Willkommenskultur einordnen? Ist die Verunglimpfung
    von Bürgern unseres Landes, wie die Hetze gegen Hr. Hessenkemper, nicht auch eine Art von Rassismus und wer die Meinungsfreiheit und Daseinsberechtigung eines deutschen Professors abstreitet, ist nicht nur realitätsfremd, nein gehört nicht in mein Land, dass immer noch Deutschland ist und auch bleiben soll, mit den Normen und Werten dieser über Jahrhunderte gewachsenen Gesellschaft!

  • 4
    3
    sprachlos
    06.11.2015

    Es ist unglaublich , was sich die Gutmenschen hier alles so raus nehmen ! Ich fasse kurz zusammen ! Jemand mit Titel und gehobener Bildung hat sich ausschließlich nur positiv zu unserer Asylpolitik zu äußern . Richtig ? Afd Befürworter , wie auch Pegida Spaziergänger haben einen Intelligenzquotienten von -10 ! So wird es hier unter vorgehaltener Hand artikuliert !Wie borniert sind hier eigentlich manche Gemüter ! Ist es jetzt bei jedem angekommen ! Es herrscht Meinungsfreiheit !!! Ich hoffe dass noch mehr Leute mit Titel und auch ohne , ihre Stimme erheben. Genau , dass ist nämlich der Grund , warum viele Menschen ihre Klappe nicht aufmachen , weil sie Repressalien fürchten !

  • 2
    5
    Pedroleum
    06.11.2015

    @Emma0815, Gegenfrage: Was sollen Maßnahmen bringen, die wie es z. B. f1234 fordert, nur der Abschottung dienen?

    Die Abschottung wurde jahrelang betrieben und nun stellt sich heraus, dass sich die Symptome zwar zeitweilig lindern ließen, die Ursachen aber weiter bestehen blieben. Die Folgen dieser Vorgehensweise fallen jetzt mit voller Wucht auf die EU zurück. Protektionistische Maßnahmen der einzelnen Nationalstaaten werden jedenfalls nicht helfen, weil die Probleme länderübergreifende Ursachen haben.

  • 4
    2
    Emma0815
    06.11.2015

    @Pedroleum
    Ja was soll man denn da konstruktives Schreiben? Sie glauben wirklich, dass die gestern beschlossenen Maßnahmen die derzeitige Situation beenden?

    Das sich gerade Millionen Menchen auf der Flucht befinden oder noch starten, das die Helfer bald am Ende sind, das der Platz nicht mehr ausreicht,..... das alles wird bald ein Ende haben?!?
    Na wollen wir es mal hoffen!

  • 6
    1
    f1234
    06.11.2015

    @Blackadder: "Selbst wenn die Regierung gestern beschlossen hätte, eine 5 Meter hohe Mauer um Deutschland zu bauen und Scharfschützen zu postieren, wäre das den besorgten Bürgern sicher nicht genug."

    Mir schon!

  • 2
    5
    Pedroleum
    06.11.2015

    @1953866: Können Sie Ihre Behauptung mit einem Beleg untermauern? Soweit ich weiß sind die Beschlüsse noch sehr frisch, dass es abzuwarten gilt, ob sie die erwartete Wirkung zeigen.

  • 1
    6
    Pedroleum
    06.11.2015

    @finnas, Zitat: „Das Ansinnen an die TU, sie solle Maßnahmen gegen Prof. H. ergreifen, ist Repression, ist subtiler Terror.“

    Das Ansinnen ist nicht die Repression, sondern es soll verdeutlichen für wie gefährlich die Kritiker die Äußerung halten. Aber hier im Forum sieht kaum jemand die Äußerung als Problem, sondern nur die Empörung der Kritiker. Und im Artikel können Sie lesen, dass Prof. Hessenkemper bisher keine Repressionen drohen und solchen Repressionen hohe rechtsstaatliche Hürden im Weg stehen. Insofern ist er auch kein Opfer.

    Gegen Politiker werden auf Landes- und Bundesebene quasi jede Woche Rücktrittsforderungen wegen irgendwelcher Äußerungen laut, ohne dass irgendjemand behauptet, Deutschland sei dabei, die Meinungsfreiheit abzuschaffen.

  • 6
    2
    1953866
    06.11.2015

    @Blackadder: @Pedroleum: könnte es daran liegen, dass den Beschlüssen der Regierung keine Taten folgen oder die Taten dann anders aussehen als die Beschlüsse?

  • 3
    6
    Blackadder
    06.11.2015

    @Pedroleum: Selbst wenn die Regierung gestern beschlossen hätte, eine 5 Meter hohe Mauer um Deutschland zu bauen und Scharfschützen zu postieren, wäre das den besorgten Bürgern sicher nicht genug. Keine Ahnung mehr, was die wollen!

  • 3
    5
    Pedroleum
    06.11.2015

    @Emma0815: Danke für Ihren konstruktiven und erhellenden Beitrag, der von einem zutiefst honorigen Diskursverständnis zeugt.

  • 5
    3
    Emma0815
    06.11.2015

    "Abgesehen davon ist die Regierung bereits dabei Maßnahmen zu ergreifen, mit denen die derzeitige Situation beendet werden soll."

    LOL *lach *Tränenimaugehab* *lach*
    Das hat mir heut den Tag gerettet.

  • 2
    6
    Pedroleum
    06.11.2015

    @f1234: Erklären Sie mir doch bitte, was an einer Politik, die mit Ängsten spielt, rational sein soll.

    Abgesehen davon ist die Regierung bereits dabei Maßnahmen zu ergreifen, mit denen die derzeitige Situation beendet werden soll.

    Es werden die Außengrenzen der EU inklusive Hot Spots ausgebaut, die Anreinerstaaten Syriens sollen bei der Unterbringung der Flüchtlinge vor Ort besser unterstützt werden, jede Menge Länder werden zu „sicheren Herkunftsländern“ deklariert, um mehr Flüchtlinge abschieben zu können, es werden spezielle Aufnahmeeinrichtungen aufgebaut, für Asylbewerber mit geringer Aussicht auf Anerkennung, und die Linke Opposition im Bundestag sieht „die Gefahr, dass den Menschen kein faires Asylverfahren nach rechtsstaatlichen Prinzipien gewährt wird“ (vgl. http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-11/fluechtlingspolitik-transitzonen-asyl-koalition-opposition).

  • 9
    3
    finnas
    06.11.2015

    „ -, wird der arme Professor zum Opfer stilisiert und die Kritiker als Unterdrücker dargestellt.“ (Pedroleum)
    Wenn Kritik mit Forderung nach Repression gekoppelt ist, sind die Kritiker Unterdrücker.
    Das Ansinnen an die TU, sie solle Maßnahmen gegen Prof. H. ergreifen, ist Repression, ist subtiler Terror. Selbst wenn in der Kritik bedenkenswerte Aussagen enthalten sind, widerstrebt es mir, sie unter solchen Umständen zu akzeptieren.

  • 9
    2
    f1234
    06.11.2015

    @Pedroleum: "...die mit Wörtern wie „Umvolkung“ versuchen, die Bevölkerung zu verunsichern, um von dieser – trotz aller scheinbar rationalen Zahlenspiele – irrationalen Eskalation der Angst zu profitieren."

    Wie kommen Sie darauf, dass die Ängste vor einer "Umvolkung" irrational sind?
    Nur mal zur Erinnerung:

    Derzeit strömen TÄGLICH 6-10 Tausend Menschen völlig unkontrolliert nach Deutschland. Alle zwei Tage eine Kleinstadt. Von denen wissen unsere Behörden in den meisten Fällen weder wer diese sind noch wo diese sind. In Vorderasien, Nordafrika und dem Mittleren Osten sind Millionen weitere auf dem Weg hierher.
    Derzeit gibt es nicht einmal ansatzweise realistische Pläne der Politik in Deutschland oder Europa, dies einzudämmen oder gar zu stoppen. Nur Spiegelfechterei und Placebos. Das heißt also, es werden weitere Millionen auch nächstes Jahr und die kommenden Jahre nach Deutschland kommen. Dazu eine Gesetzeslage (Familiennachzug), die diese Zahlen noch vervielfacht. Und da reden Leute wie Sie von "irrationalen Ängsten"?

    Ich sage Ihnen was: Die Menschen haben - bis auf ein paar NPD-Flachzangen - keine Angst vor Ausländern. Sie haben Angst vor den Politikern ihres Landes, die dieses wunderschöne und wohlhabende Land sehenden Auges in den Abgrund führen!

  • 1
    6
    Pedroleum
    06.11.2015

    @Ruediger1683, Zitat: „Allein freiheitliche Gesellschaften, in denen das gesprochene Wort frei ist und folgenlos bleibt für den Diskutanten, in denen Recht und Gesetz gelten und diese allein die Grenzen der Meinungsfreiheit definieren und mediale Pranger als mittelalterliche Instrumente abgelehnt würden, bewahren vor derart widerwärtigen Eifertum. Leider entfernen wir uns von diesem Ideal, das den Vätern unseres Grundgesetzes vor Augen stand, von Monat zu Monat, das Denunziantentum wird täglich extremer, mittlerweile sogar mit Preisen bedacht, die mediale Heuchelei täglich unerträglicher.“

    Lassen Sie mich Ihnen eins versichern: Das Grundgesetz und die Meinungsfreiheit liegen mir sehr am Herzen.

    Der Grund für meine Kommentare wider dem Chor strammer Volksgenossen hier im Forum liegt darin, dass die Neue Rechte versucht, die Demokratie „im Sinne von ,Ethnokratie‘ umzudeuten“ (vgl. Michael Minkenberg: Rechtsradikalismus/Rechtsextremismus. in: Kleines Lexikon der Politik. Hrsg.: Dieter Nohlen und Florian Grotz. C.H.Beck. München 2007. S. 466). In der Folge würde das bedeuten, dass Grund- und Menschenrechte Menschen lediglich wegen der ethnischen Herkunft abgesprochen werden könnten. Das hat mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zwar nichts mehr zu tun, scheint den Verfechtern rechter Positionen hier im Forum im Grunde egal zu sein (Man schaue sich nur mal die Kommentare unter folgendem Artikel an: http://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FREIBERG/Macheten-Vorfall-im-Netto-Markt-hat-keinen-Einfluss-auf-Asylverfahren-artikel9303090.php).

    Aber weil Sie sich bewusst sind, dass man sich einen demokratischen Anstrich geben muss, versuchen Sie mich mit Ihrem eloquenten Kommentar zu einem Schreckgespenst in der Form eines Verfechters totalitärer Systeme zu stilisieren. Das wird aber nichts daran ändern, dass Menschen innerhalb und außerhalb dieses Forums die Motive von Personen hinterfragen, die mit Wörtern wie „Umvolkung“ versuchen, die Bevölkerung zu verunsichern, um von dieser – trotz aller scheinbar rationalen Zahlenspiele – irrationalen Eskalation der Angst zu profitieren.

  • 12
    3
    Reform15
    05.11.2015

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hessenkemper, Glückwunsch zu Ihrem Mut zur Wahrheit über die für mich unerträgliche Berichterstattung des täglichen Wahnsinns, der sich zur Zeit in Deutschland abspielt. Sie haben meine uneingeschränkte Unterstützung. Damit haben Sie aber sicherlich die Möglichkeit verspielt, als weiterer Festredner (neben "unserem" Bundespräsidenten J. Gauck) zur 250Jahr Feier der TU Bergakademie Freiberg aufzutreten. In naher Zukunft wird Ihnen dies nicht als Nachteil gereichen-das ist meine feste Überzeugung!!!
    Holger Gustmann Gymnasiallehrer
    PS: Bereits Noah hat, warum auch immer?, in seine Arche pro Individuum und Geschlecht nur ein Exemplar zugelassen! C"DU" müsste eigentlich bibelfest sein? Und für mich ist "Hirn statt Herz" immer noch wichtiger!

  • 8
    2
    Nikalx
    05.11.2015

    Sorry, aber ein Teil meiner Wortmeldung hat es beim den vorherigen Post irgendwie verschluckt.

    In unserer derzeitigen Bananenrepublik sind absolute Zahlen natürlich relativ. Zwischen den Gezählten an der Grenze durch die Bundespolizei und den Ankommenden bei den Aufnahmeeinrichtungen gibt es enorme Differenzen [wir erinnern uns z.B: an gestoppte Züge auf offener Strecke]. Von Mehrfachzählungen oder von der Aufnahme von Migranten die über die grüne Grenze gekommen sind ganz zu schweigen. Das Chaos regiert.

  • 8
    2
    Nikalx
    05.11.2015

    bzgl. Zahlenspiele Es ist zum heulen. Gezählt wurden von den Behörden 01-10.2015 845.779 Reisende, Asylneuanträge wurden aber nur 331.226 gestellt und erfasst. Gerade bei den nicht erfassten ca. 515.000 Neuankömmlinge der letzten Monate gibt es aber große signifikante Unterschiede, wie in der bisherigen Altersstruktur. Wird Zeit für einen Whistleblower um der Allgemeinheit die internen Zahlen bekannt zumachen.

  • 6
    2
    Ruediger1683
    05.11.2015

    Die Statistik im Bildblog rechnet von 303.000 Antragstellern hoch. In diesen Zahlen waren noch die Balkanflüchtlinge enthalten mit anderer Altersstruktur als die Syrienflüchtlinge. Erwartet werden in diesem Jahr zwischen 1,2 und 1,6 Millionen, genau weiß es niemand, da mehrere Hunderttausend unregistriert im Land sind. Der Vergleich bezieht sich auch auf die Altersgruppe 18 - 30 gesamt, bei Vergleich allein der Männer sähe es noch kritischer aus. Grundsätzlich bin ich, ausgehend von den Daten des BAFM für 2014, von ungefähr 75% Zuwanderern zwischen 18 und 30 Jahren ausgegangen, habe dafür jedoch den Familiennachzug entgegen aller bisherigen Erfahrungen nur mit dem Faktor 2 angesetzt. Alle vorhandenen Daten sind bislang mit extremen Unsicherheiten behaftet. Insofern ist auch völlig ohne Belang, ob die Mehrheitsverhältnisse in einem Jahr oder in 1,5 Jahren oder in zwei Jahren kippen. Wichtig ist die Erkenntnis, die Zuzüge in den Altersgruppen zu betrachten und nicht wie Frau Merkel von "wir sind 80 Millionen" zu fabulieren...Und die Erkenntnis, welche Folgerungen sich aus der weiteren ungebremsten Zuwanderung ergeben. Hinsichtlich der Fertilitätsraten ist das Thema extrem differenziert bezüglich der Einwanderergruppen zu betrachten. Fakt ist, dass muslimische Paare im Durchschnitt mehr Kinder haben, was selbstverständlich bei der Beurteilung der gesellschaftlich akzeptierten Zahlen an Zuwanderern zu berücksichtigen ist. Es spricht übrigens nichts dagegen, in einer islamisch dominierten Gesellschaft zu leben, wenn dies gesellschaftlicher Konsens ist. Man sollte sich nur darüber im Klaren sein.
    Es hätte auch Vorteile, mir sind in islamischen Ländern weder grüne noch linke Parteien bekannt (googeln nach Tudeh im Iran), Genderaktivisten und Frühsexualisierer dürften auch eher im Verborgenen wirken müssen, Schwule und Lesben wären gezwungen, ihre Liebe eher im Verborgenen zu offenbaren und im Umgang mit Straftätern dürften ebenfalls härtere Regeln anstehen. Sind die islamischen Länder bekannt, besondere Vorbilder im Umweltschutz zu sein? Insofern dürften auch Klimaschutz und anderer Firlefanz obsolet sein, Muslime denken da wesentlich pragmatischer.
    Für Frauen könnten rechtlose Zeiten anbrechen, aber daran können sie sich gewöhnen, Milliarden Frauen leben schließlich auch nicht anders.
    Wer das eine will, muss das andere mögen.
    Vorsicht, der Text ist nicht ironiefrei.

  • 4
    3
    Hübnererich
    05.11.2015

    Sehr gut @Rüdiger1683. Und wer argumentativ die Alpenprawda (süddeutsche) zitiert bewegt, sich bewusst im Erkenntnistunnel der Realitätsferne, des Wegsehens, ja der Dummheit.

  • 2
    7
    Alex2
    05.11.2015

    @Ruediger1683, wo bleiben die Gegenargumente?
    Einfach "Dislike" drücken, reicht nicht.

  • 2
    11
    Pedroleum
    05.11.2015

    @Ruediger1683, Zitat: „Auch bei vollkommenen Stop der Zuwanderung wird spätestens bei der übernächsten Generation auf Grund der bei muslimischen Paaren höheren Geburtenrate die muslimische Mehrheit gegeben sein. Damit sind die Ausführungen von Herrn Hessenkemper keine Polemik oder Hetze, sondern sie schildern die Tatsachen, es sei denn, man deklariere Mathematik ab sofort als verbotene Lehre.“

    Darf ich an dieser Stelle eine These präsentieren, die Ihre Annahme, die hohe Fertilität der Zuwanderer bleibe bei Menschen mit Migrationshinter über mehrere Generationen erhalten, widerlegt?

    „Einwanderer passen ihre Fertilität an

    Außerdem zeigte sich, dass Migrantinnen von Jahr zu Jahr weniger Kinder bekommen. Am Ende der siebziger Jahre lag die Geburtenrate der Migrantinnen noch bei 2,5 Kindern pro Frau. Doch seither ist sie immer weiter gefallen. [...]

    Offenbar passen Einwanderer ihre Fertilität überraschend schnell dem Land an, in dem sie aufgenommen wurden. Nadja Milewski von der Universität Rostock hat zum Beispiel herausgefunden, dass Migrantinnen der zweiten Generation sich beim Kinderkriegen schon deutlich von ihren Eltern unterscheiden. Sie bekommen wesentlich später und deutlich seltener Nachwuchs. ,Das Fertilitätsverhalten in der zweiten Generation von Migranten ähnelt mehr dem der Deutschen als dem der Elterngeneration‘, lautet Milewskis Bilanz.

    Dass Einwanderer sich anpassen, scheint in Industriestaaten also ziemlich üblich zu sein. Eine Spaltung der Gesellschaft in eine Mehrzahl von Migrantenfamilien und eine Minderheit deutscher Familien ist jedenfalls nicht zu erwarten.“

    (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/geburtenrate-unter-migranten-die-kopftuch-legende-1.1041228)

  • 3
    11
    Alex2
    05.11.2015

    Lieber Ruediger1683, Ihre Zahlenspiele haben Sie hier schon mehrfach zum Besten gegeben. Leider sind diese genauso falsch, wie die Polemik des Herrn Prof. Hessenkemper. Wer sich für die Wahrheit interessiert, kann gern dem Link folgen und sich die Zahlen der offiziellen Statistik anschauen.
    http://www.bildblog.de/73416/wie-falsche-bilder-von-fluechtlingen-entstehen/
    Nur 38 % sind Männer zwischen 18 und 35 Jahren.

  • 15
    1
    Chamser
    05.11.2015

    Es ist wie früher. Andersdenkende müssen mit Konsequenzen rechnen!

  • 14
    1
    Ruediger1683
    05.11.2015

    Die Zuwanderung erfolgt überwiegend in die Altersgruppe der 18 - 30 jährigen, in diesem Jahr ca. 1,2 Mio Menschen, mit Familiennachzug mindestens 2,5 - 3 Mio Menschen. In der Altersgruppe der 18-30jährigen leben in Deutschland, ca. 10 Millionen Nichtmuslime. Jeder kann sich leicht ausrechnen, wann bei andauernder Zuwanderung die Muslime in dieser Altersgruppe in der Mehrheit sind und damit Deutschland zwangsläufig mit dem Wegsterben der Alten muslimisch wird. Auch bei vollkommenen Stop der Zuwanderung wird spätestens bei der übernächsten Generation auf Grund der bei muslimischen Paaren höheren Geburtenrate die muslimische Mehrheit gegeben sein. Damit sind die Ausführungen von Herrn Hessenkemper keine Polemik oder Hetze, sondern sie schildern die Tatsachen, es sei denn, man deklariere Mathematik ab sofort als verbotene Lehre. Völlig unverständlich ist mir, weshalb die überwiegend jungen, vielfach weiblichen Begrüßlinge auf der Gegendemo es als so erstrebenswert finden, als Minderheit in einem muslimischen Land zu leben. Ein Blick in die Welt sollte doch sehr ernüchternd sein. Einige Fakten hier:
    https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=126408421052017&id=100010485794852
    Fakten....

  • 15
    2
    Ruediger1683
    05.11.2015

    Lieber f1234, es wird keinen Sinn haben, zu diskutieren mit Menschen, die meinen, ihr Einsatz für das Gute schlechthin, das natürlich von ihnen selbst definiert wird, ohne Zweifel, immer von der Warte des moralisch einwandfreien, legitimiere zur Diskreditierung, falls möglich der gesellschaftlichen, politischen und beruflichen Vernichtung derer, die dem definierten Guten nicht ohne zu fragen folgen wollen, jener, die vielleicht anderes für gut empfinden. Es gab diesen Menschenschlag im vergangenen Jahrhundert zuhauf, es waren jene, die in braunen Jungvolkuniformen spitzelten, denunzierten und jagten, was nicht dem von ihrem Führer als "gut" definiert entsprach, es waren jene, die mit ihren rotbesternten Mützen für Stalin, Mao und Pol Pot Millionen "Abweichler", "Klassenfeinde", "Insurgenten", Kulaken und wie man sie alle diffamierte, quälten und umbrachten. Heute morden diese Fanatiker für den IS und andere Gruppen. Glaubt einer, ihr Handeln früher oder heute geschähe im Bewusstsein, Böses zu tun? Sie waren und sind in ihrer moralischen Selbstüberhöhung selbstverständlich überzeugt, allein dem Guten zu dienen. Allein freiheitliche Gesellschaften, in denen das gesprochene Wort frei ist und folgenlos bleibt für den Diskutanten, in denen Recht und Gesetz gelten und diese allein die Grenzen der Meinungsfreiheit definieren und mediale Pranger als mittelalterliche Instrumente abgelehnt würden, bewahren vor derart widerwärtigen Eifertum. Leider entfernen wir uns von diesem Ideal, das den Vätern unseres Grundgesetzes vor Augen stand, von Monat zu Monat, das Denunziantentum wird täglich extremer, mittlerweile sogar mit Preisen bedacht, die mediale Heuchelei täglich unerträglicher. Houellebecq und Orwell lassen grüßen.
    Insofern, verehrter f1234, ich lese Ihre Beiträge gerne, aber Sie werden bei den Adressaten nichts bewirken..

  • 3
    12
    Pedroleum
    05.11.2015

    @f1234, Zitat: „Hören Sie auf, zu verniedlichen. Es geht hier nicht um Kritik, sondern darum, dass Menschen für ihre politische Einstellung an den medialen Pranger gestellt werden. [...] Das hatten wir das letzte Mal im Dritten Reich und unter der Diktatur des Proletariats....“

    Habe ich da bei Ihnen einen wunden Punkt getroffen? q. e. d.

  • 21
    4
    f1234
    05.11.2015

    @Pedroleum: Hören Sie auf, zu verniedlichen. Es geht hier nicht um Kritik, sondern darum, dass Menschen für ihre politische Einstellung an den medialen Pranger gestellt werden. Allein schon die Diskussion darüber, ob dieser Mann auf der Veranstaltung hätte auftreten dürfen, zeigt doch, in welche gefährliche Richtung diese Gesellschaft läuft. Hätten Sie und die in dem Beitrag genannten sich auch so künstlich empört, wenn der Herr auf einer "Pro-Asyl-Demo" als Professor der Bergakademie aufgetreten wäre?
    Nein, natürlich nicht. Sie hätten Beifall geklatscht, denn schließlich wäre das ja für die "gute" Sache gewesen. Nur, was ist denn die "gute" Sache? Dass, was Sie oder andere Blockwarte der öffentlichen Meinung als gute Sache definieren? Gibt es überhaupt die "gute Sache" oder hängt die nicht eigentlich von jeweiligen Standpunkt des Betrachters ab?

    Wenn Sie, pedroleum, eine "gute Sache" definieren (und damit festlegen, was die "schlechte Sache" ist), ist das natürlich für die Gesellschaft Wurst. Wenn das aber ein Minister tut, wird´s gefährlich.

    Noch schlimmer in dem Artikel finde allerdings fast noch die "Vorwürfe an die Rathausspitze und die TU Bergakademie", dass diese nicht auf den Gegendemos "Gesicht gezeigt haben".

    Ja geht´s noch? Sind wir schon wieder so weit, dass von Personen des öffentlichen Lebens ein öffentliches Bekenntnis zu einer bestimmten politischen Linie verlangt wird? Das hatten wir das letzte Mal im Dritten Reich und unter der Diktatur des Proletariats....

  • 18
    2
    Emma0815
    05.11.2015

    Gibt es eigentlich ein Wörterbuch mit dem Titel: "typischer rechtspopulistischer und rechtsradikaler Jargon".
    Welche Wörter darf man heutzutage noch benutzen, ohne in eine Schublade gesteckt zuwerden? Bin gespannt.

  • 4
    20
    Pedroleum
    05.11.2015

    Und wieder einmal wird in den Kommentaren wird wieder die Opferhaltung der neurechten Agitatoren zelebriert: Sobald wird jemand für seine Äußerungen wegen des ressentimentgeladenen Gehalts kritisiert – immerhin ist „Umvolkung“ der typische Jargon rechtspopulistischer und rechtsradikaler Gruppierungen, mit der Stimmung gegen Zuwanderer gemacht und die Verunsicherung der Bürger für die eigenen Zwecke instrumentalisiert werden sollen –, wird der arme Professor zum Opfer stilisiert und die Kritiker als Unterdrückern dargestellt.

    Obwohl dieses Spiel einfach zu durchschauen ist, wird es trotzdem von so vielen Unterstützern bereitwillig weitergeführt. Wirklich traurig!

  • 21
    3
    finnas
    05.11.2015

    Die AfD ist eine legale Partei. Niemand darf dafür bestraft werden, wenn er sich deren politischen Vorstellungen zu eigen macht. Die TU Freiberg hätte nur das Recht zu disziplinieren, wenn Prof. H. ohne Legitimation im Namen der TU gesprochen hätte. Wir trifften wieder auf Verhältnisse zu, bei denen nicht angepaßte Meinungen zu Berufsverbot führen können. Die McCarthy-Ära läßt grüßen, nur mit anderem Vorzeichen.

  • 20
    3
    Nikalx
    05.11.2015

    Irgendwie ziemlich traurig. Der Kritiker wird stigmatisiert, ausgeschlossen und erledigt. Diese Tugendwächter interessieren sich nicht für Argumente. Sie wollen abweichende Meinungen einfach nur kriminalisieren. Nach solchen Erfahrungen werden immer wer Personen in exponierter Stellung nur noch hinter verschlossenen Türen sagen, was sie wirklich denken. Für mich bizarre Symptome einer enthemmten politischen Korrektheit.

  • 19
    4
    derfreiberger
    05.11.2015

    Gratulation Herr Hessenkemper!
    Die Ewiggestrigen, Rückradlosen, Denunzianten und Lakaien der Bürgerfremden Parteien und Organisationen trafen sie - mit Worten! Das saß! Sie halten das locker aus, denn die vielen aufrichtigen Bürger stehen hinter Ihnen.
    Nun wieder wird zum großen Halali getrommelt, die abgewetzte Nazikeule geschwungen und die besagte L.......presse angeworfen. Wieviel Abo's wurden 2015 gekündigt....? Das Blatt hat sich längst gewendet, die zurecht besorgten Bürger haben die Phrasen der Schwuchtelmedien einfach nur satt und werden den zukünftigen, schweren Weg bestimmen und entscheiden wer der Chef ist !

  • 20
    4
    Hübnererich
    05.11.2015

    Wieder ein schönes Beispiel gelebter Demokratie in Deutschland im Jahre 2015. Da wird ein Busfahrer gekündigt weil er das falsche Kleidungsstück anhat, eine Fußballmannschaft wird aus dem Verkehr gezogen, weil angeblich die falsche Ideologie vorherrscht, ein Schriftsteller wird mundtot gemacht weil er auf der polit. unkorrekten Veranstaltung auftritt. Nun ist ein Professor ins Visier der Gesinnungspolizei geraten, der sich erdreistet, Mitglied der AfD zu sein und dann auch noch unangenehme Wahrheiten öffentlich äußert. Das ist an polit. Indoktrination und Denunziantentum schwer zu überbieten. Und das von Mitgliedern der Bergakademie, die sich allen ernstes als weltoffen und bunt bezeichnet. Pfui.

  • 19
    7
    Ruediger1683
    05.11.2015

    Herr Hessenkemper war wohl der Auffassung, noch immer in einem freiheitlichen Land zu leben, in dem die Grenzen der Meinungsfreiheit durch das Strafrecht gesetzt sind. Mittlerweile muss die Meinung vor öffentlichen Gesinnungswächtern und Denunziantenzeitungen wie die BILD Bestand haben, ansonsten droht die gesellschaftliche und berufliche Vernichtung. Für welche Staatsformen sind solche Verhältnisse charakteristisch? Ich wünsche Herrn Hessenkemper alles Gute.



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