Warum Freiberg lebenswert ist

Mein Freiberg Seit Jahren entscheiden sich mehr und mehr Leute dafür, hier zu wohnen.

Freiberg.

Freiberg ist offenbar beliebt. Denn immer mehr Menschen wollen hier leben. Neben Plauen hat nur die Bergstadt in Südwestsachsen von 2011 bis 2018 einen Zuwachs an Einwohnern bei Kommunen mit mehr als 10.000, aber weniger als 100.000 Einwohnern verzeichnen können. Zum Stichtag lebten hier laut einer Studie der Industrie- und Handelskammer Chemnitz genau 41.136 Personen - ein Plus von immerhin 3,3 Prozent. Der Zuwachs schlägt sich in den Investitionen der Stadt nieder. Nur ein Beispiel: Drei neue Kitas sollen in den kommenden Jahren gebaut werden. Sind diese fertig, hält Freiberg rund 5800 Betreuungsplätze vor. (acr)


"Freie Presse" hat sich umgehört: Was gefällt Ihnen in Freiberg? Und was könnte besser sein?

Cathrin Dobritz: Ich stamme aus Mecklenburg-Vorpommern. 1995 bin ich mit meinem Mann nach Freiberg gezogen. Damals konnte ich meinen Eltern noch nicht alle Gassen und Straßen zeigen, weil sie nicht sehr ansehnlich waren. Inzwischen hat sich Freiberg toll herausgeputzt. Das Schloss allein ist schon eine Sehenswürdigkeit. Ein großer Schandfleck ist der Bahnhof, da sollte schnell etwas passieren. (mer)Fotos: E. Mildner (4)

Klaus Becker: Freiberg ist eine saubere und schöne Stadt mit viel Kultur wie Theater, Kino und Terra mineralia. Die TU Bergakademie mit den jungen Studenten bringt Leben in die Stadt. Im Albertpark sollten die Erholungssuchenden mehr auf Ordnung und Sauberkeit achten, ihren Abfall richtig entsorgen. In den Neubaugebieten fehlen mir Gaststätten. Die "Orgelpfeife" und ein Griechisches Restaurant sind da zu wenig. (mer)

Matthias Ruppert mit Max und Marielle: Ich finde, Freiberg hat eine sehr schöne Innenstadt. Das Angebot an Kindereinrichtungen ist sehr gut, so gibt es zum Beispiel auch eine Montessori-Kita. Weniger gelungen sind meiner Meinung nach die Steinumrandungen auf dem Spielplatz im Albertpark. Die finden auch meine Kinder nicht so toll. In der Innenstadt ist es schwer, eine Wohnung für eine vierköpfige Familie zu finden. (mer)

Theres Hoffmann: Ich bin 2007 von Freiberg nach Dresden gezogen. Seitdem staune ich jedes Mal, wenn ich meine Eltern hier besuche, wie sich die Stadt entwickelt. Wir sind kulturell sehr interessiert, meine Eltern singen im Stadtchor. Die Diskussion um die Verlegung einer Veranstaltung des Theaters in den Städtischen Festsaal hat uns sehr beschäftigt. Leider ist meine Lieblingseisdiele an der Rinnengasse geschlossen. (mer)

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