Wetterexperte: Es war eine Windhose

Mulda.

Bei dem Wetterphänomen, das am Dienstag gegen 21.30 Uhr in Mulda-Randeck für Schäden gesorgt hat, handelt es sich nicht um einen Tornado. Vielmehr war es höchstwahrscheinlich eine Windhose. Das sagt Wetterexperte Manfred Tietz aus Freiberg. Er hat von 1971 bis 2017 das Wetter am Kalten Feld in Frankenstein beobachtet. Zudem kann er sich auf Notizen von 1959 bis 1970 aus Chemnitz stützen. Auch dem Deutschen Wetterdienst liegen laut einer Sprecherin keine bestätigten Informationen zu einem Tornado in Mulda vor. In der entsprechenden europäischen Datenbank European Severe Weather Database gebe es ebenfalls keinen entsprechenden Eintrag. Bei dem Unwetter waren mehrere Bäume und Äste auf Straßen gefallen. Zudem landeten Bäume auf Stromleitungen. Das bestätigte Evelyn Zaruba von der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Strom mbH. Eine Niederspannungsfreileitung sei durch umfallende Bäume heruntergedrückt worden. Die Reparaturarbeiten erfolgen laut Zaruba noch. Dabei werde auch die Freileitung überprüft. Zu den entstehenden Kosten machte sie noch keine Angaben. (hh)

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