Billigflieger bekommen in Frankfurt eigenen Flugsteig

Frankfurt/Main (dpa) - Dem Bau eines Billigflieger-Flugsteiges am Frankfurter Flughafen steht nichts mehr im Wege. Wie der Flughafenbetreiber Fraport am Donnerstag mitteilte, erhielt das Unternehmen die Genehmigung für den vorgezogenen Bau des Flugsteiges G vom Bauamt der Stadt. Es soll der erste Teil eines neuen Terminals sein.

Nach der Planung soll der Bau im kommenden Frühjahr beginnen und zum Sommerflugplan 2021 fertig sein. Dann können dort nach Fraport-Angaben vier bis fünf Millionen Passagieren starten und landen.

Mit dem rund 200 Millionen Euro teuren Flugsteig G wäre ein wichtiger erster Teil des Neubaus eines dritten Terminals fertig. Fraport begründet das Großprojekt mit Passagierwachstum. Kritik kam von Bürgerinitiativen und Umweltschützern.

Der Betreiber hatte diesen Teil vorgezogen, damit Billig-Airlines schneller einen auf ihren Bedarf zugeschnittenen Flugsteig erhalten. Das gesamte Terminal soll 2023 mit zwei weiteren Flugsteigen (H und J) in Betrieb gehen und nach Fraport-Angaben um die drei Milliarden Euro kosten.

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