Steuerzahler kommen mit für Cook-Pleite auf

Hunderttausende Kunden des insolventen deutschen Reisekonzerns Thomas Cook können hoffen, weil der Bund sie mit entschädigen will. Das sorgt aber auch für Ärger.

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6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    saxon1965
    12.12.2019

    Lesemuffel sie führen Pinatz an... ohne Abschaffung der Globalisierung wird das ohnehin nichts.

  • 2
    3
    Lesemuffel
    12.12.2019

    Zu Zeiten des Klimawandels sollten Fernreisenden nicht mehr mit Steuermitteln gefördert werden, wo es sogar um die Reduzierung der elektrischen Weihnachtsbeleuchtung geht. Jeder sollte dabei bei sich selbst anfangen und zur Senkung der Erderwärmung massiv beitragen.

  • 8
    0
    Nixnuzz
    12.12.2019

    Wenn meine Ohren mich nicht im Stich gelassen haben, gibt es seit einiger Zeit eine EU-Richtlinie, nach der derartige Reiseausfallversicherungen auf eine wesentlich höhere Leistung ausgelegt sei müssen - nur unsere GroKo hat das wohl aus Wettbewerbsgründen ..... auf die lange Bank der Unerledigten geschoben und nicht national übernommen. Weil da wohl jetzt Prozesse drohten, greift man jetzt anderen Daheimgebliebenen beteiligend in die Tasche...

  • 7
    0
    Zeitungss
    12.12.2019

    @DrWer...: So großzügig ist der Bundesbürger nun einmal und genau deshalb funktioniert es auch so fabelhaft. Was die Akteure (Minister) und deren Machenschaften betrifft, es wäre ein abendfüllendes Thema, gleich welcher farblichen Herkunft. Die ausgenommenen Bürger schweigen bekanntlich. Der vielbeschworene Gott bei der Vereidigung glänzt ebenfalls durch Tatenlosigkeit.

  • 6
    2
    DrWernerSchmidt
    12.12.2019

    Es ist schon überraschend, dass hier argumentiert wird, es gäbe keine Versicherung, die ein solches Risiko absichert. Wenn dem so ist, dann sollte man die Geschäftsmodelle der Reiseveranstalter unter die Lupe nehmen. Dann kann es eben keine Pauschalreisen für hunderttausende geben. Oder eben nur so wenige, dass die Risiken beherrschbar sind.
    Und vielleicht muss man dann eben auch die Praxis der Anzahlungen überdenken. Oder wenigstens den Reisenden darauf hinweisen, dass er ein bisschen zockt, also u.U. sein Geld verliert.
    Aber wieso wundert es mich eigentlich nicht, dass es wieder einmal ein Minister der SPD war? Links blinken und rechts fahren. Ein Herr Scholz macht es doch jetzt mit seiner Aktien-Steuer ebenso. Da hat man die VWL und mit der Steuer nimmt man dem kleinen Sparer gleich doppelt das Geld aus der Tasche. Zum einen natürlich als geldwerte Leistung bei der Einkommensteuer und wenn er sich dann Aktien kauft, gleich noch einmal. Und wenn er es dannim Alter ausgezahlt bekommt, eben noch ein drittes mal.

  • 6
    0
    saxon1965
    12.12.2019

    Also ich finde es alles andere als normal, dass wieder einmal die Allgemeinheit für das Versagen von Politikern gerade stehen soll.
    Natürlich gönne ich den Geprellten die Rückzahlungen. Dennoch muss ich den Argumenten von Thomas Meyer zustimmen.
    Es muss doch mal Konsequenzen dafür geben, dass ein Minister als Verantwortlicher dafür abgestraft wird, dass er ganz offensichtlich mindestens durch Unterlassung, wieder einmal Konzernen Gelder gespart hat.
    Bei anderen Ländern auf dieser Erde, sind wir die Ersten die in solchen Fällen von Korruptionen und Vetternwirtschaft reden. Nur bei uns selber... ups, kann ja mal passieren. Deshalb verliert hier noch lange kein Politiker seinen Job oder gar seine Ansprüche aus dem Steuertopf. Mitunter sind wir dann doch eine "Bananenrepublik"!