Trumpf investiert elf Millionen Euro in Neukirch

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Neukirch (dpa/sn) - Der Werkzeugmaschinenbauer Trumpf baut seinen ostsächsischen Standort Neukirch aus. In den nächsten drei Jahren sollen rund elf Millionen Euro investiert werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das Geld soll in die Produktion von hochautomatisierten Laseranlagen für die Blechbearbeitung fließen. Diese hat Trumpf mit Siemens und anderen Partnern entwickelt.

Die Anlagen kommen in großen, blechverarbeitenden und vernetzten Fabriken zum Einsatz. Sie können den Angaben zufolge bis zu 2,5 Kilometer aufgerolltes Blech ohne menschliche Hilfe verarbeiten. Die Region nehme im Bereich Maschinen- und Anlagenbau weltweit eine Spitzenposition ein, sagte der Geschäftsführer von Trumpf in Neukirch, Arnim Brüchle.

Zudem geht in Neukirch ein sogenanntes Telediagnose-Zentrum für Lasermaschinen in Betrieb. Es könne rund um die Uhr die Steuerung und Fernwartung von Maschinen übernehmen, mit denen Kunden ihr Blech schneiden, hieß es. Die Laser-Maschinen könnten überall auf der Welt per Onlineübertragung angesteuert werden.

Der Standort in der Oberlausitz wurde 1992 gegründet und seither zur Maschinenbau-Produktion für die Blechbearbeitung ausgebaut. Mittlerweile beschäftigt Trumpf in Neukirch rund 450 Mitarbeiter. Die Trumpf-Gruppe erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019/20 mit 14 325 Mitarbeitern einen Umsatz von fast 3,49 Milliarden Euro.

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