Netzausbau: Plan für Osten angepasst

2600 Kilometer Leitungen sollen gebaut werden

Chemnitz.

Die sechs großen Verteilnetzbetreiber in Ostdeutschland, zu denen auch die für Südwestsachsen zuständige Mitnetz Strom gehört, haben jetzt einen gemeinsamen und aktualisierten Netzausbauplan für das 110-kV-Netz in Ostdeutschland vorgelegt. Demnach sollen bis zum Jahr 2027 rund 2.600 Kilometer Hochspannungsleitungen neu gebaut oder verstärkt werden. Zudem sieht der Plan vor, 39 Übergabe-Umspannwerke zum Höchstspannungsnetz zu erweitern oder neu zu bauen. Das sei erforderlich, um künftig noch mehr Strom aus erneuerbaren Energiequellen aufnehmen und verteilen zu können, teilten die Netzbetreiber am Mittwoch mit. Sie gingen für 2027 von einer Einspeiseleistung von insgesamt rund 47.200 Megawatt für Ostdeutschland aus. Den wesentlichen Beitrag lieferten dabei Windenergie und Fotovoltaik. Mehr als 95 Prozent des erzeugten Ökostroms würden in die Verteilnetze eingespeist. Der Ausbaubedarf ist laut Netzbetreibern bislang konstant. Mit weiteren Kostensteigerungen, die den Strompreis erhöhen würden, rechneten sie deshalb nicht. In einigen Regionen, wie zum Beispiel in Südwestsachsen, regt sich allerdings Widerstand gegen den Hochvolt-Netzausbau.(juerg)

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