Ernährungsbranche wächst: Ländertag auf der Grünen Woche

Berlin (dpa/sn) - Die sächsische Ernährungsbranche hat 2019 zugelegt. Nach vorläufigen Daten erzielten 374 Unternehmen mit rund 21 000 Beschäftigten einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro, wie das Agrarministerium am Montag mitteilte. Das sei ein Anstieg von rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zum Großteil sei das auf Zuwächse in der Getränkeherstellung, Obst- und Gemüseverarbeitung, Back- und Teigwarenherstellung sowie in der Milchverarbeitung zurückzuführen. Gut 38 Prozent des Branchenumsatzes stammt aus der Milchverarbeitung. Die Statistik erfasst keine Daten von mehr als 1700 Bäckern, Konditoren und Fleischern mit weniger als 20 Beschäftigten.

Gemessen am Jahr 1991 stieg der Umsatz der sächsischen Ernährungswirtschaft auf das 2,3-fache, hieß es. Investitionen in Höhe von rund 5,6 Milliarden Euro hätten zu einer deutlichen Verbesserung der Produktivität geführt. Der Freistaat habe diese Investitionen mit rund 990 Millionen Euro unterstützt.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und Agrarminister Wolfram Günther (Grüne) hatten am Montag den Sachsen-Tag auf der Grünen Woche in Berlin besucht. Dort präsentieren sich 38 Firmen und Verbände aus der sächsischen Ernährungsbranche. «Das Thema Regionalität wird Herstellern und Verbrauchern immer wichtiger. Die Nachfrage nach regionalen Produkten und die Wertschöpfungsketten zu stärken, ist ein großer Schwerpunkt meiner Arbeit», erklärte Günther.


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