DOSB-Präsident Hörmann einigt sich mit Ex-Arbeitgeber außergerichtlich

DOSB-Präsident Alfons Hörmann (55) und sein früherer Arbeitgeber, die nur zufällig gleichnamige Hörmann Holding, haben sich in ihrem Rechtsstreit außergerichtlich geeinigt. Die für den 27. Oktober angesetzte Verhandlung zum Verfahren vor dem Landgericht München II ist damit hinfällig.

Das einvernehmliche Ausscheiden Hörmanns, über das bereits im August Einigung erzielt worden war, bestätigte die Hörmann Holding in einer Pressemitteilung. Zu den Einzelheiten des Ausscheidens wurde Stillschweigen vereinbart.

Grund für die Auseinandersetzung war ein Streit um Hörmanns Rolle beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Die Holding aus dem bayerischen Kirchseeon, eine Auto- und Kommunikationstechnik-Gruppe mit rund 2400 Beschäftigten, hatte ihrem Geschäftsführer gekündigt, weil die ehrenamtliche DOSB-Präsidentschaft teilweise zu Lasten des Unternehmens ausgeübt worden sein soll. Dagegen wehrt sich Alfons Hörmann, der von 1999 bis 2010 Mitglied im Beirat und seit 2010 als Geschäftsführer bei der Holding tätig gewesen war.

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