Leipziger Handballer verzichten auf Teile ihrer Gehälter

Leipzig (dpa) - Die Spieler von Handball-Bundesligist SC DHfK Leipzig verzichten auf Teile ihrer Gehälter. Mit dieser Maßnahme wollen die Profis ihren Club während der Krise durch die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie wirtschaftlich entlasten. «Wir als Mannschaft sind in der aktuellen Situation natürlich bereit, über einen gewissen Zeitraum Gehaltskürzungen zu akzeptieren. Es geht schließlich darum, dass alles, was hier seit 2007 aufgebaut wurde, nicht verschwindet», sagte Kapitän Alen Milosevic am Freitag in einer Pressemitteilung des Vereins.

«Wenn ich außerdem vergleiche, wie manche Familien jetzt zurechtkommen müssen, wenn ihnen Einnahmen wegfallen, sind wir schon in einer wesentlich besseren Situation. Ich hoffe einfach sehr, dass sich die Situation beruhigt, schon allein, um die medizinische Betreuung für alle Menschen aufrechtzuerhalten», erklärte Milosevic.

Die finanziellen Verluste des SC DHfK könnten sich laut aktuellen Kalkulationen des Clubs auf bis zu 500 000 Euro belaufen. «Ich bin sehr stolz auf unsere Mannschaft. Sie nimmt diese schwierige Situation sehr verantwortungsvoll an und leistet mit ihrem Schritt einen ganz starken Beitrag dafür, dass wir die aktuelle Saison wirtschaftlich stabil beenden und damit auch einen soliden Grundstein für die Zukunft legen können», sagte Geschäftsführer Karsten Günther.


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