World Series: Boston dicht vor dem Titelgewinn

Die Boston Red Sox stehen dicht vor ihrem neunten Titel in der Major League Baseball (MLB). Das Team von Manager Alex Cora gewann das vierte Spiel der World Series beim sechsmaligen Meister Los Angeles Dodgers 9:6 und braucht nur noch einen Sieg. In der best-of-seven-Serie führt Boston 3:1, schon am Sonntag könnte im dritten aufeinanderfolgenden Spiel in L.A. die Entscheidung fallen.

Einen Tag nach dem längsten Play-off-Spiel der MLB-Geschichte, das die Dodgers nach 7:20 Stunden 3:2 gewannen, lag Boston zwischenzeitlich mit 0:4 zurück. Erst im achten Inning gelang durch einen Homerun von Steve Pearce der Ausgleich. Im letzten Durchgang machte Boston dann alles klar.

Durch die Niederlage zogen sich die Dodgers den Zorn des US-Präsidenten zu. "Es ist erstaunlich, dass ein Manager einen Pitcher rausnimmt, der über fast sieben Innings dominiert hat, und dafür einen nervösen Werfer bringt, der vermöbelt wird", schrieb Donald Trump bei Twitter: "Manager machen das immer wieder, ein großer Fehler."

Der für die Auswechslung von Rich Hill kritisierte Dave Roberts nahm es gelassen hin. "Ich bin froh, dass er eingeschaltet hat", sagte der Manager: "Ich weiß nicht, wie viele Spiele der Dodgers er gesehen hat. Das ist nur die Meinung eines Mannes."

Die Red Sox, beste Mannschaft der regulären Saison, hatten ihren bisher letzten Titel vor fünf Jahren gewonnen. Die Dodgers warten seit 30 Jahren auf eine weitere Meisterschaft. Im Vorjahr unterlagen die Kalifornier in der World Series den Houston Astros denkbar knapp mit 3:4.

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