Gewerkschaft: Betriebsräte häufig unerwünscht

Kein Einzelfall: Kündigung als Mittel gegen Betriebsratsgründung

 Artikel versenden
Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.
9Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 0
    0
    aussaugerges
    24.01.2013

    mary77 Ich kann die nur sagen meine Töchter sind im Westen. Geht es sehr gut. In Hof kenne ich eine Firma da hat sich eine Frau 58 J.von der Z-Arbeit zur Chefin (Taktstr.)hochgearbeitet. Dipl.Ing. "Plamag" das ist der Feudalkapitalismus hoch 10. Da stehen über 1000 vor dem Ende ihrer Träume. Das Hat die "SED" bestimmt auch nicht gedacht von unseren Brüdern u.Schwestern .

  • 2
    0
    zwenke
    22.01.2013

    Warum benennt die Freie Presse diese Firmen nicht beim Namen?

  • 5
    0
    mary77
    22.01.2013

    Mir wurde heute im Vogtland ein Vollzeitjob für 1300 ? brutto / Monat angeboten (Leistungsniveau zwischen gutem Techniker und Ingenieur). "Wir brauchen Sie, Ihre hervorragende Qualifikation und Ihre Berufserfahrung sofort" war der Tenor. Mit diesem "Spitzengehalt" sollte ich noch von meinem derzeitigen Arbeitgeber abgeworben werden. Ich habe dankend abgelehnt. Zum Glück bin ich nicht darauf angewiesen solche Tätigkeiten anzunehmen, mit denen man als alleinerziehende Mutter weit unter dem Hartz4-Niveau bezahlt wird. Aber ich bin mir sicher die Firma wird schnell jemanden anderen finden, der für 1300 ? brutto die Überstunden auch nicht mal aufschreibt und am Wochenende vorbeischaut...

  • 0
    6
    gelöschter Nutzer
    22.01.2013

    Man kann die Sorgen der Unternehmer vor Betriebsräten (vor allem in der Automobilbranche) gut verstehen: Unvergessen ist etwa das Wirken der Betriebsräte von VW (die größtenteils SPD-Mitglieder waren): Sie veranstalteten Lustreisen nach Südamerika zu Prostituierten und brachten auch das Unternehmen selbst in Verruf. Klar, dass sich sächsische Unternehmen vor solchen Entwicklungen schützen wollen. Und vielleicht entspricht es ja sogar der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, dafür zu sorgen, dass gar nicht erst kollektive Gremien gegründet werden, bei denen letztendlich die Gefahr einer Syphilis-Infektion droht.

  • 4
    0
    ros
    22.01.2013

    @luzifer: Prima, wenn Betriebsräte nur kuscheln oder motzen und ansonsten ihre Unkündbarkeit genießen, dürfte es für die Wahlen nächstes Jahr ja jede Menge Bewerber geben, die das gerne machen wollen... Ansonsten wäre die Welt ohne Gewerkschaftsbosse (und Gewerkschaften) natürlich viel schöner. Gut, vielleicht gäbs keinen Mindesturlaub, keine Lohnfortzahlung bei Krankheit, keine Arbeitslosen- und Sozialversicherung, keinen Kündigungsschutz, kein Arbeitszeitgesetz, keine Tariflöhne, an denen sich zumindest ein Teil der Wirtschaft orientiert...

  • 0
    5
    Luzifer
    22.01.2013

    Ohne zu beschönigen was hier gelaufen ist bzw. läuft. Aber dem Betriebsrat und der Gewerkschaft wird immer etwas zuviel Mythos zugesprochen oder. In großen Betrieben und Konzernen haben die Artenschutz. Die Gewerkschaftsbosse bekommen Luxuskarossen gestellt und Vorstandsgehälter. In kleinen Betrieben sind Betriebsräte oft die Motzer die im Grunde nur froh sind unkündbar zu sein. @ supercargo: Dies ist keine vogtländische Erscheinung. Sowas findet man auch in anderen Regionen. Ausserdem ist das Vogtland durch die Nähe zu Bayern nicht so ein Niedriglohnsektor wie z.B. Ostsachsen oder das Erzgebirge. @oSilenceOo: Die die 89 auf die Straße gingen sind heute Rentner oder müssen schwer schuften um durchzukommen, wenn Sie denn nicht jeden morgen liegenbleiben können. Warum auch immer.

  • 2
    0
    berndischulzi
    22.01.2013

    So richtig fitt ist die Presse bei dem Thema wohl auch nicht. Glaube nicht, daß die Arbeitnehmer eine Vertretung für den Arbeitgeber gründen wollen....

  • 1
    2
    oOSilenceOo
    22.01.2013

    so eine sauerei - warum wehrt sich keiner? wo ist das volk, welches 1989 auf die straße ging?

  • 2
    2
    supercargo
    22.01.2013

    Herrscht im Vogtland noch der Frühkapitalismus? Leben die Arbeitgeber dort noch hinter dem Mond?



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...