Inflation in Sachsen steigt weiter

Kamenz (dpa/sn) - Die Inflation in Sachsen nimmt weiter zu. Nach einer Jahresteuerung von 2,3 Prozent im September wird sie sich aller Voraussicht nach im Oktober auf 2,5 Prozent erhöhen, gab das Statistische Landesamt am Dienstag in Kamenz bekannt. Die Europäische Zentralbank sieht ein stabiles Preisniveau bei Werten knapp unter zwei Prozent. Endgültig soll der Oktober-Wert am 5. November feststehen.

Neben Preissteigerungen auf dem Energiemarkt (9,0 Prozent) weisen auch andere Bereiche nennenswerte Veränderungen aus, hieß es. In Vorbereitung auf den Winter ließe sich schnell erkennen, dass viele Dinge nicht mehr zu den Vorjahreskonditionen möglich sind. So kostet die Befüllung des Heizöl- (40,5 Prozent) oder Flüssiggastanks (11,2 Prozent) erheblich mehr als noch vor zwölf Monaten.

«Autobesitzer spüren die Preisanpassungen besonders beim Radwechsel (6,1 Prozent), bei der Abgasuntersuchung (19,1 Prozent) oder Wartung und Reparatur (3,0 Prozent) am Fahrzeug», teilte die Behörde weiter mit. Teurer werde auch die stationäre Pflege für gesetzlich Krankenversicherte (fast 10 Prozent).

Im Vergleich zum September wird die Teuerung voraussichtlich bei 0,2 Prozent liegen. Mit Ausnahme des Bereiches Bekleidung und Schuhe (2,2 Prozent) steigen andere Waren im Monatsvergleich moderat zwischen 0,1 und 0,5 Prozent. Im Monat der Frankfurter Buchmesse gingen die Preise für Bücher um 2,3 Prozent nach oben.

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