Jobmotoren Leipzig und Dresden hängen Rest des Landes ab

Zusätzliche Arbeitsplätze sind in Sachsen seit 2010 vor allem in den beiden größten Metropolen entstanden. Der Südwesten Sachsens fällt zurück.

4Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    0
    Mike1969
    20.01.2019

    Nunja, dass ist ja keine Überraschung! Das die sächsische Landesregierung und damit jetzt stellvertretend die CDU mit Herrn Kretzschmar die Städte Dresden und Leipzig favorisiert merkt doch auch jeder wenn er mit dem Zug fahren will. Wieso aber hier die Arbeitgeber in die Pflicht genommen werden sollen, kann ich nicht erkennen. Diese haben auch Personalprobleme in Südwestsachsen. Und ja, gut dass dieses Jahr Wahljahr ist.

  • 10
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    VaterinSorge
    19.01.2019

    Das sind so einige Faktoren, die seit fast 30 Jahren falsch liefen und heute leider nicht mehr korrigierbar sind. Angefangen von demographischen Problemen, weil fast eine Million Menschen weggegangen sind, deren Kinder heute erwachsen sind, aber nicht hier sind, über den tragischen Umstand, dass 50 % der jungen Leute heute studieren wollen, obwohl es gar keine Jobs hier für sie gibt, bis zu der Tatsache, dass in Kürze über 40 % der Bevölkerung Sachsens in Rente ist und auch irgendwie versorgt werden möchte. Je weiter man von Dresden oder Leipzig weg ist, um so höher wird die Quote.Also fehlen für Neuansiedlungen von wertschöpfenden Produktionsbetrieben neben qualifizierten Arbeitskräften auch entsprechende Absatzmärkte in der Nähe. Schnelles Internet, Verkehrswege, ÖPNV und günstige Wohnlagen mit wichtigen Grundversorgungselementen wie KiTas, Schulen, Ärzten usw. wären langfristig hilfreich, doch müssten es wenigstens junge Fanilien erst einmal begreifen und verstehen, um gegenzusteuern. Das wird so seine Zeit dauern.

  • 10
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    Klemmi
    19.01.2019

    Die Folgen einer einseitigen Förderpoliktik der Landesregierung. Während seit 1990 massiv in die Städte Leipzig und Dresden investiert wurde, sollte man erwarten, dass dies Früchte trägt. Wenn auch nur im Dienstleistungsgewerbe oder auf Basis von Zeitarbeit. Neustes Geschenk für Leipzig, dank des Ostbeauftragten Dulig: Die neue Autobahnbehörde. Engagement für den Südwesten/Chemnitz- Fehlanzeige.

  • 1
    1
    CPärchen
    18.01.2019

    Im Bereich Forschung bringt es halt nichts, quotentechnisch die Aufträge zu verteilen. Des Weiteren gewinnen die zwei Städte an Einwohner, so dass automatisch mehr Arbeitsplätze entstehen.

    Aber einer Förderung bin ich natürlich positiv aufgeschlossen



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