Ehemaliger HSV-Generalmanager Peter Krohn gestorben

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Hamburg (dpa) - Der frühere HSV-Präsident und -Generalmanager Peter Krohn ist tot. Wie der Hamburger Fußball-Zweitligist unter Berufung auf dessen Familie mitteilte, starb er am Donnerstag im Alter von 89 Jahren.

Krohn hatte in den 70er Jahren die Grundlage für die erfolgreichsten Jahre in der Geschichte des Hamburger SV gelegt. Er war 1973 zunächst als Präsident an die Spitze des Traditionsclubs gewählt worden. 1975 gab er sein Amt ab, bis 1977 arbeitete Krohn als Generalmanager. In seiner Zeit als Verantwortlicher gelang ihm die Sanierung des Clubs. Die sportlich größten Erfolge waren der DFB-Pokalsieg 1976 und ein Jahr danach der Erfolg im Europapokal der Pokalsieger.

Fast noch mehr Aufmerksamkeit erzielte Krohn 1977 mit der Verpflichtung des damaligen englischen Superstars Kevin Keegan, den er vom FC Liverpool holte. Auch spätere Club-Idole wie Felix Magath und Willi Reimann kamen in seiner Amtszeit. Der promovierte Volkswirt war der erste im deutschen Profifußball, der das Marketing konsequent vorantrieb. So ließ er die Spieler unter anderem in pinkfarbenen Trikots auflaufen.

Um die Jahrtausendwende saß Krohn im HSV-Aufsichtsrat. Sein Vater Hans Krohn spielte in den 20er Jahren für den Verein und wurde 1923 deutscher Meister.

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