FAZ: Hockenheims Formel-1-Vertrag für 2019 vor dem Abschluss

Im Ringen um einen Großen Preis von Deutschland 2019 steht der Hockenheimring angeblich unmittelbar vor dem Vertragsabschluss mit den Rechteinhabern der Formel 1. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Montag. Demnach sei im Rahmen des Rennens in Spa am Wochenende mündlich eine grundsätzliche Einigung erzielt worden: Das Rennen soll stattfinden, sofern Hockenheim "die Bedingungen" erfülle.

Die Betreiber der Rennstrecke in der Kurpfalz wollten die Meldung auf SID-Anfrage nicht kommentieren. Laut Formel-1-Marketingchef Sean Bratches ist noch nichts entschieden. Allerdings war schon in den vergangenen Wochen deutlich geworden, dass beide Seiten stark an einer Verlängerung des in diesem Jahr ausgelaufenen Vertrages interessiert sind.

Wie die FAZ weiter berichtet, soll der neue Kontrakt im September unterzeichnet werden. Die Bekanntgabe des vorläufigen Rennkalenders für die kommende Saison wird in den nächsten Tagen erwartet.

Auf dem Weg zu einer Einigung sei Formel-1-Eigner Liberty Media den Deutschen bei der Antrittsgebühr deutlich entgegengekommen. Die Summe hatte zuletzt dem Vernehmen nach zwischen 15 und 20 Millionen Euro gelegen, dies hatte das Rennen für Hockenheim und auch den Nürburgring wegen des Zuschauerschwunds über Jahre zu einem Verlustgeschäft gemacht.

In diesem Sommer strömten am Rennsonntag allerdings rund 71.000 Fans an die Rennstrecke, so viele wie zuletzt 2005. Auch dies habe dazu beigetragen, dass Liberty auf den Automobil-Standort Deutschland nicht verzichten wolle. Zudem wird die für 2019 eingeplante Premiere der Königsklasse in Miami nun doch nicht stattfinden, es ist also Platz für ein Deutschland-Rennen.

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