Handball-Klubs setzen auf internationale Spitzenkräfte

Die Klubs der Handball Bundesliga (HBL) setzen im Kampf um Punkte und Platzierungen weiter stark auf internationales Spitzenpersonal. 44 Prozent (142 Profis) aller Spieler der 18 Klubs stammen nicht aus Deutschland, dies ermittelte das Fachmagazin Handballwoche für ihre aktuelle Ausgabe.

Spitzenreiter in dem Ranking sind die Spitzenteams SG Flensburg-Handewitt und Rhein-Neckar Löwen. Der Meister (Flensburg) und der Pokalsieger (Löwen) haben jeweils 13 Profis aus dem Ausland unter Vertrag, dies entspricht einem Anteil von 81 Prozent. Bei Rekordmeister THW Kiel sind es 48 Prozent, bei den Eulen Ludwigshafen steht im 17er-Kader nur ein Profi mit anderer Staatsbürgerschaft als der deutschen unter Vertrag.

Ein Großteil der ausländischen Fachkräfte in der HBL kommt aus dem skandinavischen Raum. So stellt Schweden mit 24 Spielern das größte Kontingent, gefolgt von Dänemark (19). Dahinter kommen Kroatien mit 16 Profis und Norwegen (14).

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...