Hockey-Herren bezwingen England und ziehen ins EM-Finale ein

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Erstmals seit sechs Jahren haben Deutschlands Hockey-Herren wieder das Endspiel eines großes Turniers erreicht. Die DHB-Auswahl gewann in Amsterdam das Halbfinale gegen England.

Amsterdam (dpa) – Die deutschen Hockey-Herren stehen erstmals seit 2015 wieder in einem EM-Endspiel. Die DHB-Auswahl gewann am Donnerstag in Amsterdam ihr Halbfinale gegen England mit 3:2 (3:1).

«Wir haben es verdient, ich bin sehr stolz auf die Jungs», sagte Torschütze Martin Zwicker, dessen Team nun am Samstag (12.30 Uhr) erneut auf die Niederlande trifft. Der Gastgeber setzte sich im Anschluss mit 3:1 im Penaltyschießen gegen Titelvertidiger Belgien durch. «Das war eine Materialschlacht, die viel Kraft gekostet hat», resümierte Bundestrainer Kais al Saadi. «Über Einstellung, Kampf und eine gute Torwart-Leistung hat es dann geklappt.»

Der Zweite der Gruppe B war bereits nach 51 Sekunden durch ein Strafeckentor von Martin Häner in Führung gegangen, doch Adam Dixon (4. Minute) nutzte auch die erste englische Strafecke zum Ausgleich. Im Anschluss verwandelte Häners Berliner Club-Kollege Zwicker (9.) die zweite deutsche Ecke im Nachschuss, ehe Niklas Wellen (13.) per Konter in Unterzahl erhöhte. Christopher Rühr (15.) hatte sogar das 4:1 auf dem Schläger, scheiterte aber am Pfosten.

England verpasste den Anschluss im dritten Abschnitt, als die deutsche Defensive um Keeper Alexander Stadler gleich drei Strafecken in Serie (42.) parierte. Das 2:3 gelang dem Sechsten der Weltrangliste erst in der Schlussphase mit elf Feldspielern durch Sam Ward (59./Strafecke).

«Wir wussten um unsere starke Defensive, haben aber auf allen Ebenen sehr gut als Team gespielt», meinte Zwicker. Während die Deutschen beim 6:5 im letzten Vorrundenspiel gegen Frankreich noch 15 Strafecken ungenutzt ließen, verwandelten sie diesmal zwei von vier.  

30 Tage für 22,49€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 22,49€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 22,49 €