Japanische Basketballer nach Sex-Skandal bei Asienspielen gesperrt

Die vier japanischen Basketballer, die bei den Asienspielen für einen Sex-Skandal gesorgt hatten, wurden von ihrem Verband für ein Jahr gesperrt. Dies teilte Verbandschef Yuko Mitsuya am Mittwoch mit. Ihr Verhalten habe "die Ehre und das Vertrauen in den japanischen Sport beschädigt", erklärte Mitsuya. Das Quartett dürfe aber weiter am Trainingsbetrieb teilnehmen.

Die vier Spieler waren mit ihren Nationaltrikots im Rotlichtbezirk der indonesischen Hauptstadt Jakarta unterwegs und hatten sich angeblich mit Prostituierten vergnügt. Das japanische Olympia-Komitee JOC schickte die Sportler umgehend nach Hause.

Nach ihrer Rückkehr nach Tokio in der vergangenen Woche hatte einer der Betroffenen öffentlich sein Bedauern ausgedrückt. "Ich entschuldige mich zutiefst für unsere unbedachte Aktion, die nicht nur Schande über die Basketballfans, sondern über den gesamten japanischen Sport gebracht hat", erklärte Takuma Sato.

Schon bei den letzten Asienspielen hatte Japan einen Schwimmer suspendiert, weil dieser die Kamera eines Journalisten gestohlen hatte.

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