Segel-WM: Buhl wahrt Medaillenchance, Kasüske rutscht ab

Laser-Vizeweltmeister Philipp Buhl (Sonthofen) hat bei den Segel-Weltmeisterschaften der olympischen Klassen vor dem dänischen Aarhus seine Medaillenchance gewahrt. Der Mitfavorit rückte nach acht von zehn Rennen (plus Medaillen-Finale) auf den sechsten Platz vor.

Im siebten Rennen wurde der 28-Jährige Zweiter und erkämpfte sich damit eine brillante Startposition für die achte Wettfahrt. Dort wendete ihm jedoch ein Montenegriner vor den Bug, und Deutschlands bester Lasersegler fiel auf Postion 31 an der ersten Wendemarke zurück. Am Ende kam er als 16. ins Ziel.

Vor den letzten beiden Wettfahrten liegt der Weltranglisten-Zweite 18 Punkte hinter dem australischen Spitzenreiter Matthew Wearn zurück. Mit zwei guten Rennen am Mittwoch kann sich Buhl eine vielversprechende Ausgangsposition vor dem doppelt gewerteten Finale erarbeiten.

Finn-Steuermann Phillip Kasüske (Berlin) hat dagegen drei Tage nach seinem Tagessieg kaum noch Medaillenchancen. Mit den Rängen 35 und 30 fiel der 23-Jährige auf Platz 18 zurück und benötigt in den beiden verbleibenden Läufen am Donnerstag zwei Spitzenplatzierungen, um den deutschen Nationenstartplatz für die Olympischen Spiele 2020 doch noch zu sichern.

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