Viele Deutschen wollen keine überteuerten Bundesliga-Rechte

Knapp die Hälfte der Deutschen möchte keine Fußball-Bundesliga im öffentlich-rechtlichen TV-Programm, wenn die Sportübertragungsrechte zu teuer werden. Dies gaben 47 Prozent der befragten Personen in einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) an.

Unter den 1000 befragten Personen ab 18 Jahren gaben nur 41 Prozent an, für Sportinhalte zahlen zu wollen. Insbesondere für unter 40-Jährige (28,5 Prozent) wären Übertragungen der 3. Liga eine Alternative. Elf Millionen Bundesbürger sind bereit, monatlich mehr als fünf Euro für ein Sport-Abo zu zahlen. Laut der Studie gibt es aktuell etwa acht Millionen Pay-TV-Abonnenten.

Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) befürchtet bei der Vergabe von Sportrechten für Inhalte zahlen zu müssen, die sie nicht interessieren. Weitere Kritikpunkte sind häufiges Wechseln der Sender (36 Prozent) und Anbieter (35), um die gewünschten Spiele sehen zu können.

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