Wasserspringerinnen scheiden im Vorkampf aus

Gwangju (dpa) - Die deutschen Wasserspringerinnen Tina Punzel und Lena Hentschel müssen eine WM-Enttäuschungen verdauen. Im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett schieden die EM-Zweiten mit 253,59 Punkten als 13. aus. Rund vier Punkte fehlten in Gwangju für das Finale der besten zwölf Teams.

Punzel hatte bereits am Vortag einen Weltmeisterschafts-Dämpfer hinnehmen müssen, als sie mit Christina Wassen den letzten Platz im Finale des Synchronspringens vom Turm hinnehmen musste. In beiden Disziplinen waren den deutschen Springerinnen keine Chancen auf einen Medaillenrang und damit auf ein vorzeitiges Olympia-Ticket eingeräumt worden.

«Wir sind dementsprechend enttäuscht», sagte Punzel. Eine «fette Umarmung» wollte die 18-jährige Hentschel der 23 Jahre alten Teamkollegin spenden. «Wir springen bei der WM. Natürlich ist man nervös. Aber genau sagen, was nicht gestimmt hat, können wir eigentlich noch nicht», sagte Hentschel.

Bis zum Einzel vom Drei-Meter-Brett sollen die Sportlerinnen den Frust verdaut haben. «Das müssen wir jetzt abhaken. Im Drei-Meter-Einzel wollen wir noch unbedingt den Quotenplatz holen. Das ist unsere Zielstellung», sagte Bundestrainer Lutz Buschkow. Dazu muss der Finaleinzug her. «Jetzt geht es darum, im Drei-Meter-Synchron die richtigen Schlüsse für den Weltcup in Tokio zu ziehen», sagte Buschkow. Im kommenden Jahr geht es um die restlichen Olympia-Startplätze.

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