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Hoffnungsschimmer: Auf einer zweitägigen Veranstaltung am 4. und 5. Oktober sollen die ehemaligen Solarworld-Mitarbeiter im besten Fall einen neuen Job finden.

Foto: arifoto UG

Jobbörse für Ex-Solarwerker im Städtischen Festsaal

Die Arbeitsagentur und die Transfergesellschaft kontaktieren aktuell mehr als 90 Unternehmen für die Veranstaltung in drei Wochen.

Von Kai Kollenberg
erschienen am 14.09.2017

Freiberg. Die Jobbörse für ehemalige Solarworld-Mitarbeiter findet am 4. und 5. Oktober in Freiberg statt. Das teilte die Arbeitsagentur auf Anfrage der "Freien Presse" mit. Auch ein Ort für die Veranstaltung ist gefunden. Die Freiberger Stadtverwaltung stellt dafür den Städtischen Festsaal bereit.

Mehr als 560 Ex-Solarwerker, die vor Kurzem in die Transfergesellschaft wechselten, sollen mithilfe der Veranstaltung mit Unternehmen in Kontakt treten, die Bedarf an Arbeitskräften haben. So sollen sie auf kurzem Weg die Gelegenheit bekommen, sich vorzustellen oder sogar bereits eine Bewerbungsmappe abzugeben.

Derzeit ruft die Arbeitsagentur nach eigenen Angaben Firmen an, um sie für die Jobbörse zu gewinnen. Bei den Gesprächen soll herausgefunden werden, ob die Betriebe überhaupt offene Stellen für die ehemaligen Solarworld-Mitarbeiter haben. Nur dann mache eine Teilnahme auch Sinn, sagte eine Sprecherin der Arbeitsagentur.

Rund 90 Unternehmen stehen auf der Liste der Agentur. Die PTG GmbH, die die Transfergesellschaft in Freiberg auf die Beine gestellt hat, wolle zudem weitere Ansprechpartner kontaktieren, sagte eine Sprecherin der Arbeitsagentur.

Der PTG-Geschäftsführer hatte bereits vor zwei Wochen deutlich gemacht, dass für die Jobbörse vor allem Vertreter der regionalen Wirtschaft eingeladen werden: Schließlich lebten viele ehemalige Solarwerker in und um Freiberg, nur wenige kamen nach PTG-Daten aus Dresden oder aus Chemnitz zum Arbeiten in die Bergstadt, sagte Bernd Nickolay.

Die Chancen für die Ex-Solarwerker, einen neuen Job zu finden, werden von Vertretern der regionalen Wirtschaft als gut eingeschätzt. "Solarworld-Mitarbeiter sind vergleichsweise gut qualifiziert, weil sie in einem Hochtechnologie-Unternehmen gearbeitet haben", sagte Nickolay.

 
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