IG Metall ruft Mitglieder im Kfz-Handwerk zu Warnstreiks auf

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Leipzig/Dresden (dpa/sn) - Vor der dritten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im KfZ-Handwerk erhöht die IG Metall den Druck auf die Arbeitgeber. In Dresden und Leipzig hat die Gewerkschaft am Dienstagmittag zu Warnstreiks aufgerufen. Der Protest richte sich gegen das bislang fehlende Einkommensangebot der Arbeitgeber und soll Bewegung in die dritte Tarifverhandlung am 9. Juni in Berlin bringen, sagte ein Sprecher der IG Metall. Die Gewerkschaft fordert vier Prozent mehr Entgelt und eine überproportionale Anhebung der Ausbildungsvergütungen.

Laut IG Metall belegen die wirtschaftlichen Zahlen der Branche des Jahres 2020, dass Umsatz und Erträge sich trotz der Pandemie nahezu auf dem sehr guten Vorjahresniveau bewegen. «Durch die enormen Anstrengungen der Beschäftigten, der großzügigen Inanspruchnahme von Arbeitszeitkonten bis in Minusstunden und flexibler Kurzarbeit, konnten die Geschäfte und der Kundenservice auf gutem Niveau weiterlaufen», sagte der Verhandlungsführer der IG Metall, Bodo Grzonka.

Von einem Neuabschluss der Tarifverträge könnten in Berlin, Brandenburg und Sachsen rund 37.000 Beschäftigte in 3400 Betrieben profitieren, da sich viele Kfz-Betriebe an den Tarifergebnissen der Branche orientieren.

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