Investor aus China nennt keine Details zu Autofabrik

Laut Landkreis Görlitz könnte es nächste Woche mehr Informationen geben

Dresden/Rothenburg.

Auch nach der Kritik an seinen Plänen lässt sich das chinesische Unternehmen Beijing WKW Automotive keine Details zu seinen Plänen in der Lausitz entlocken. Dort will die Firma eine Fabrik für Premium-Elektroautos bauen und über 1000 Jobs schaffen. Wann der Bau der Anlage beginnen oder die Produktion anlaufen soll, ist bisher nicht bekannt.

"Zurzeit befindet sich das Projekt in der Vorbereitungs- und Planungsphase", teilte eine Sprecherin des chinesischen Unternehmens nun auf Anfrage der "Freien Presse" mit. Weitergehende Fragen - unter anderem zur möglichen Beantragung von Fördermitteln - beantwortete die Sprecherin nicht. Für die Verbreitung von Informationen sei im Falle von Beijing WKW Automotive die staatliche Kommission CSRC zuständig. Die Kommission stellt eine Art Börsenaufsicht dar. Sie ist dem Staatsrat der Volksrepublik unterstellt. "Wir werden ein offizielles Statement zu angemessener Zeit im Einklang mit den Regularien veröffentlichen", so die Sprecherin des Unternehmens.

Der Landkreis Görlitz bestätigte am Freitag, dass Details zur Investition in Rothenburg noch auszuarbeiten seien. Man müsse absprechen, wie der Zeitplan aussehen werde, sagte eine Sprecherin. Möglicherweise könnte es nächste Woche schon weitere Informationen geben. Dann sollen voraussichtlich nach Informationen der "Freien Presse" auch Vertreter des Unternehmens nach Sachsen reisen. Das Landratsamt bestätigte aber, dass es bereits direkte Gespräche mit dem chinesischen Investor geführt habe.

Der Landkreis ist über seine Wirtschaftsförderung an der Ansiedlung des Unternehmens beteiligt. Er ist zudem Miteigentümer des Grundstücks am Flugplatz Rothenburg, auf dem die Fabrik entstehen soll.

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