Kohleausstieg: Leag sieht Zukunft weiter im Energiesektor

Wie geht es weiter bei der Lausitz Energie Bergbau AG nach dem Kohleaus? Das Energieunternehmen ist einer der größten Arbeitgeber in der Region. Die Leag hat schon Pläne für die Zeit danach.

Düsseldorf/Cottbus (dpa) - Die Lausitz Energie Bergbau AG (Leag) will nach dem Kohleausstieg auch weiterhin auf den Energiesektor setzen. Die Leag stehe für Energiekompetenz im Osten Deutschlands, sagte ihr Chef Helmar Rendez dem «Handelsblatt». Es sei das klare Interesse der Gesellschafter, des Managements und der Mitarbeiter, das Unternehmen weiterzuentwickeln.

Der Deutschen Presse-Agentur sagte Rendez: «Die LEAG steht in der Region nicht zuletzt auch für gute Arbeit: für attraktive Ausbildung und qualitativ hochwertige Industriejobs.» Das müsse die Messlatte für alle Alternativen sein, die jetzt diskutiert werden.

Das Energieunternehmen baut nach eigenen Angaben einen der größten Stromspeicher in Deutschland. «Wir beschäftigen uns zugleich intensiv mit dem Thema Wärmeversorgung, mit der Digitalisierung der Energiewende, mit virtuellen Kraftwerken», zitiert das Handelsblatt Rendez.

Die Leag mit Sitz in Cottbus fördert Braunkohle in Brandenburg und Sachsen und betreibt dort auch Braunkohlekraftwerke. Sie hat nach eigenen Angaben rund 8000 Mitarbeiter. In der Lausitz liegt das zweitgrößte Braunkohlerevier Deutschlands, das größte ist das Rheinische Revier in Nordrhein Westfalen.

Die Lausitz solle nach dem Willen der Politik zur Modellregion des Strukturwandels werden, sagte Rendez. «Wir verstehen uns als Partner für diese Aufgabe.»

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