Postleitzahlen entscheiden über die Kreditwürdigkeit

Wer die falsche Adresse hat, kriegt schlechte Noten bei Schufa & Co. Sachsens Verbraucherschutzministerin fordert nun ein Verbot dieser Praxis. Am Ende wird aber Brüssel bestimmen, wo es lang geht.

23Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    TheBeastFromTheEast
    04.06.2015

    @f1234: "Wenn ich mein Geld verleihe, dann lege ich fest, nach welchen Kriterien ich dies mache." Besser nicht, denn sonst laufen Sie ernsthaft Gefahr, sittenwidrige und damit nichtige Verträge abzuschließen, und ggf. gegen einige Vorschriften aus dem StGB, AGBG und UWG zu verstoßen ! Da unser Staat umfassenden Rechtsschutz garantiert - auch über staatliches Handeln hinaus, kann eben nicht jeder nach Lust & Laune machen, was er will. Wenn es nun so sein sollte, daß Menschen aufgrund eines PLZ-Scores schlechtere Konditionen angeboten bekommen, kann man aus Sicht des Verbraucherschutzes über "Lockvogel-Angebote", "Sozial-Wucher" und vieles andere nachdenken, bevor die AGB´en der Kreditgeber kritisch gewürdigt werden. Mit der elektronischen Datenerfassung und -übermittlung hat das Problem "Datenschutz" eine neue, ins Leben jeden Bürgers einwirkende Dimension erhalten, da der Bürger nicht mehr wissen kann, wer welche Daten über ihn besitzt. Sollten Sie schon einmal versucht haben, Daten, die rechtswidrig ins elektronische Schuldner-Register gekommen sind, wieder löschen zu lassen, und Ihren Mandanten effektiv vor den sich daraus ergebenden Nachteilen zu schützen, werden Sie die Problematik kennen. Schlußendlich ist das genauso "unmöglich", wie ein Foto, das ein Mitschüler ihrer Tochter rechtswidrig in der Umkleide der Schulturnhalle fabriziert, und online gestellt hat, wieder rückstandslos aus dem Netz zu entfernen. Festzustellen, wie oft und von wem Daten "geteilt" und weitergegeben wurden, sollte zwar technisch möglich sein, erfordert aber einen riesigen Aufwand - und Kenntnisses des Rechts aller in Frage kommenden "Verteilungs-Staaten". Wenn also ein Viertel der Schufa-Daten falsch oder nicht mehr aktuell sind, ist das schlicht gefährlich: Läßt sich ein Student mit Wohnheimplatz auf dem Sonnenberg nicht auf das im Vergleich zum beworbenen teuerere Angebot der Bank ein, sondern besteht (Studenten können so starrköpfig sein !) auf der Entscheidung über den von ihm "beantragten" "Genau-Für-Sie"-Gebrauchtwagen-Kredit, steht in seinem Datensatz "Kredit abgelehnt". Ob´s der Student weiß, oder nicht. Beantragt der gleiche Student nach erfolgreichem Abschluß bei einer ganz anderen Bank in einer ganz anderen Stadt einen Kredit zur Erst-Einrichtung seiner Praxis, und der Sachbearbeiter ruft routinemäßig den Datensatz auf ...... Und dieser Entwicklung wollen Sie das Wort reden ?

  • 0
    0
    Pedroleum
    03.06.2015

    @f1234: „Jeder kann ein Urteil des BGH kritisieren. Selbst ein ,Unabhängiges Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein‘ oder auch Sie. Trotzdem bleibt es ein letztinstanzliches Urteil, welches geltendes Recht widerspiegelt. Punkt!“

    Das Urteil wurde über bestehendes Recht gesprochen. Oben wird ein Gesetzesentwurf für eine neue Rechtslage in diesem Punkt vorgestellt. Das ist der Zusammenhang zwischen dem Urteil und der Kritik, verstehen Sie?

  • 0
    0
    f1234
    03.06.2015

    @Pedroleum: "Abgesehen vom Diskrimierungsverbot muss der Verbraucher davor geschützt werden, dass ihm im Folge des schlechten Scorewertes, der auf falschen Daten beruhen kann, unberechtigt schlechte Konditionen angeboten werden."

    Ihr Zitat!

    Jeder kann ein Urteil des BGH kritisieren. Selbst ein "Unabhängiges Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein" oder auch Sie. Trotzdem bleibt es ein letztinstanzliches Urteil, welches geltendes Recht widerspiegelt. Punkt!

  • 0
    0
    Pedroleum
    03.06.2015

    @f1234: „Es gibt eben kein gesetzliches Recht auf billigen Kredit.“

    Das habe ich nicht behauptet. Aber ich kann Ihnen versichern, dass diese Aussage nicht überzeugender wird, nur weil Sie sie andauernd wiederholen.

    Es geht darum, dass man als Betroffener nachvollziehen kann, wie die Bewertung zustandekommt und auf eine fehlerhafte Datengrundlage hinweisen kann. [Jetzt habe ich mich wiederholt.]

  • 0
    0
    Pedroleum
    03.06.2015

    @f1234: Das Urteil des BGH wurde allerdings dafür kritisiert, dass es diesen Aspekt nicht berücksichtigt, woraus einige gesetzgeberischen Handlungsbedarf ableiten.

    Eine Studie zum „Scoring nach der Datenschutz-Novelle 2009 und neue Entwicklungen“ des Unabhängiges Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein und einer GP Forschungsgruppe im Auftrag der Bundesregierung kam 2014 zu folgenden Befund:
    „Auch seien die bestehenden Regelungen für neue Scoring-Formen mit aus dem Internet stammenden Daten zum Schutz des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung nicht ausreichend.“

    Vgl. https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/studie-zum-scoring-nach-der-datenschutz-novelle-2009-veroeffentlicht/

  • 0
    0
    f1234
    03.06.2015

    @Pedroleum: Haben Sie das von Ihnen als Beweis angeführte Urteil des BGH überhaupt gelesen? Wahrscheinlich nicht, denn dann wüssten Sie, dass mit diesem Verfahren überhaupt keine Grundrechte verletzt werden. Und, ganz wichtig, dass, selbst wenn die Schufa offenlegen müsste, wie die jeweiligen Daten in ihre Scoreformel einfließen, es keinerlei Recht darauf gibt, dass die Kreditbedingungen für den Betroffenen zu ändern sind. Es gibt eben kein gesetzliches Recht auf billigen Kredit.

    @Beast....: "Wenn "Diskriminierung" bedeutet, daß jemand aus sachfremden Gründen schlechter behandelt wird, liegt hier "Diskriminierung" vor."

    Ach ja? Und wenn eine Imbissbude nur fettige Bratwurst verkauft, darf sich dann der Veganer diskriminiert fühlen?
    Wenn ich mein Geld verleihe, dann lege ich fest, nach welchen Kriterien ich dies mache. Wenn Sie sich dadurch diskriminiert fühlen, dann machen Sie mit mir einfach keine Geschäfte mehr. So einfach ist das!

    Der Rest Ihres Artikels ist billige Polemik...

  • 1
    0
    gelöschter Nutzer
    02.06.2015

    @TheBeastFromTheEast
    Noch hiunzugefügt werden sollte vielleicht, das viele dieser "Auskunfteien" auch als Inkassobüros arbeiten.
    EIn weiterer grober Intressenskonflikt !

  • 3
    0
    TheBeastFromTheEast
    02.06.2015

    @f1234: Wenn "Diskriminierung" bedeutet, daß jemand aus sachfremden Gründen schlechter behandelt wird, liegt hier "Diskriminierung" vor. Vertrauen in die Vertragstreue läßt sich sachgerecht nicht aus der Zugehörigkeit zu einer - denn auch noch gewillkürten - Gruppe herleiten. Der Satz "Wer auf dem Sonnenberg wohnt, zahlt schlechter, als ein Kaßberg-Bewohner", diskriminiert genauso, wie: "Nimm die Wäsche von der Leine - der Zirkus kommt !" Daß scoring-Daten dazu verwendet werden, das Ausfall-Risiko zu beschränken, ist ein (schlechter) Witz: Mit diesen "Auswertungen" soll dem Kunden "nur" ein teurerer Vertrag, als der eigentlich gewünschte verkauft werden - das Ausfallrisiko ist in allen Verträgen eingepreist und versichert. Schöner Nebeneffekt für die "Auskunfteien": Die Daten lassen sich prima verkaufen - und die vom BVerfG als Grundrecht ("Volkszählungs-Urteil") angesehene "informationelle Selbstbestimmung" läuft wieder einmal leer. Wie da noch gefragt werden kann, wer warum zu schützen ist, erschließt sich nicht.

  • 1
    0
    Pedroleum
    02.06.2015

    @f1234: „Wovor muss der Verbraucher hier geschützt werden?“

    Abgesehen vom Diskrimierungsverbot muss der Verbraucher davor geschützt werden, dass ihm im Folge des schlechten Scorewertes, der auf falschen Daten beruhen kann, unberechtigt schlechte Konditionen angeboten werden.

  • 2
    0
    Pedroleum
    02.06.2015

    @f1234: „In welche Rechte greift das ein? Wovor muss der Verbraucher hier geschützt werden?“

    Die Scoring-Verfahren beeinträchtigen Persönlichkeitsrechte, insbesondere das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung.

    [vgl. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Scoring-oft-unverstaendlich-Aussagekraft-fragwuerdig-2460566.html
    und
    http://www.internet-law.de/2014/02/das-urteil-des-bgh-zum-schufa-scoring-im-volltext.html]

    Beachten Sie dazu auch den Verweis auf das Diskriminierungsverbot in Art. 3. GG, auf das TheBeastFromTheEast in seinem Kommentar verweist. Es soll Menschen geben, die daraus ein „informationelles Diskriminierungsverbot“ ableiten.

    [vgl. https://www.datenschutzzentrum.de/scoring/weichert_diskriminierung.htm]

  • 0
    1
    f1234
    02.06.2015

    @Pedroleum: "...Zwei Sätze weiter steht: „Es greift damit aber auch unvermeidbar in die Rechte der Betroffenen ein..."

    In welche Rechte greift das ein? Wovor muss der Verbraucher hier geschützt werden?

    @TheBeast...: Wo wird hier jemand diskriminiert?

    Und wenn ein Viertel der Datensätze falsch ist, dann ist das wohl ein Problem der Kreditgeber. Die nämlich auf Basis dieser falschen Daten entweder Kredite mit höherem Risiko als angenommen ausreichen oder gar kein Geschäft machen, weil das angenommene Risiko größer als das tatsächliche Risiko ist. In jedem Falle ist der Kreditgeber derjenige, der bei falschen Schufa-Daten den Schaden hat.

    @AnVo59: "...Es geht hier um die diskreditierung von Personen nach undurchsichtigen und z.T. fehlerhaften Kriterien. Und das vertsößt in dieser Form gegen Gestze."

    Gegen welches Gesetz wird denn hier verstoßen?

  • 3
    0
    berndischulzi
    02.06.2015

    f12345: Irgendwie haben Sie es aber nicht verstanden. Was denken Sie denn, was bei der Bankenrettung mit öffentlichen Gelder gerettet wird? Rein privates Aktienkapital. Um die Einlagen von Sparern geht es nur am Rande.

  • 5
    0
    gelöschter Nutzer
    01.06.2015

    @f12324 Ich finde in dem Artikel kein Wort von der Forderung nach "Grundrecht auf günstige Kredite, ein Bankkonto oder bargeldlosen Zahlungsverkehr.."
    Wobei es letzeres in zwischen gibt. Jedem muß ein Konto eingeräumt werden.
    Es geht hier um die diskreditierung von Personen nach undurchsichtigen und z.T. fehlerhaften Kriterien. Und das vertsößt in dieser Form gegen Gestze.

  • 7
    0
    TheBeastFromTheEast
    01.06.2015

    Klar: Ein Grundrecht auf einen "billigen" Kredit gibt es nicht. Es gibt aber ein Diskriminierungsverbot entspr. Art. 3 GG, das jedenfalls bei "Massengeschäften" auch im Privatrecht gelten sollte. Wenn die Schufa die Daten von 63 Mio. Bürgern gesammelt hat, ein Viertel dieser Datensätze aber falsch oder unvollständig sind, taugen sie für eine vernünftige Beurteilung der Bonität nicht. Da können die Krediteure genauso gut das Gekröse einer Gans inspizieren - aber da stünden wenigstens die Daten der Bürger nicht zur Disposition.

  • 3
    0
    Pedroleum
    01.06.2015

    @f1234,
    Zitat: „,...Bei entsprechend schlechten Score – Werten wird ihm der Zugang zu günstigen Krediten, Bankkonten oder dem bargeldlosen Zahlungsverkehr verwehrt bleiben....‘ (aus Ihrem Link)

    Nochmal: Wo gibt es ein Grundrecht auf günstige Kredite, ein Bankkonto oder bargeldlosen Zahlungsverkehr?“
    __________
    Haben Sie den ganzen Text gelesen?

    Zwei Sätze weiter steht: „Es greift damit aber auch unvermeidbar in die Rechte der Betroffenen ein. Das kann nur hingenommen werden, wenn das Gesetz den Verbraucher vor unzulässigen Scoring-Methoden schützt und für Transparenz sorgt.“

    Darum geht es in meinen Augen. Ist das Ihrer Ansicht nach, der Versuch, „ein Grundrecht auf günstige Kredite, ein Bankkonto oder bargeldlosen Zahlungsverkehr“ auf den Weg zu bringen?

  • 0
    4
    f1234
    01.06.2015

    @AnVo59: "...Hier geht es nicht um irgend welche 0 % Finanzierungen, sondern darum, wie mit Daten umgegangen und offensichtlich Missbrauch getrieben wird !..."

    Welche Daten werden hier missbraucht? Etwa Ihre Postleitzahl, die Sie mit tausenden Anderen teilen?

    Und wo müssen Sie Vorkasse leisten? Wenn Sie in ein Geschäft gehen, zahlen Sie beim Erhalt der Ware. Was also ist Ihr Problem? Zahlen müssen Sie doch sowieso.

    @Pedroleum: "...Bei entsprechend schlechten Score – Werten wird ihm der Zugang zu günstigen Krediten, Bankkonten oder dem bargeldlosen Zahlungsverkehr verwehrt bleiben...." (aus Ihrem Link)

    Nochmal: Wo gibt es ein Grundrecht auf günstige Kredite, ein Bankkonto oder bargeldlosen Zahlungsverkehr?

  • 2
    0
    KatharinaWeyandt
    01.06.2015

    Genau, keiner soll jemand einen Kredit geben, der realistisch gesehen nicht zurückbezahlt wird. Schon um Überschuldung zu vermeiden. Dazu müssen die Verfahren verbessert werden.

  • 5
    0
    gelöschter Nutzer
    01.06.2015

    #f1234 : So kann nur ein Ignorant sprechen ! Hier geht es nicht um irgend welche 0 % Finanzierungen, sondern
    darum, wie mit Daten umgegangen und offensichtlich Missbrauch getrieben wird ! Leider bin ich von diesem undurchsichtigen System selbst betroffen. Nach dem ich Jahre lang ohne Problem auf Rechnung oder auch auf Raten kaufen konnte, geht seit meinem Umzug in eine "Problemostleitzahl" nur noch Vorkasse. Und das obwohl ich nie einen Größeren Kredit hatte und immer pünktlich meinen Verpflichtungen nachgekommen bin.Der Schutz privater Kreditgeber ist sicher wichtig (der der öffentlichen wäre wohl noch wichtiger ) aber anscheinend hat sich hier ein System ettapliert, das vielen Menschen Nachteile einbringt. Z.B auch durch falsche oder nicht gelöschte Daten.
    Hier sollte sich unbedingt etwas tun. Selbst wenn die Initiative von den GRÜNEN ausgeht !

  • 2
    0
    Pedroleum
    01.06.2015

    @f1234, Zitat: „Nö, Frau Weyandt, das ist eben nicht gut.

    Was geht es den Staat an, wie private Kreditgeber die Bonität ihrer Schuldner ermitteln? Hier geht es nämlich nicht um öffentliche Gelder, sondern um privates Kapital, für das im Verlustfall kein staatlicher Rettungsschirm aufgespannt wird. Und in der Regel geht es auch nicht um die Finanzierung existentieller Bedürfnisse.

    Das wird ja sicher einen Grund haben, warum dieses Verfahren angewandt wird. Wahrscheinlich ist die Einzelprüfung eines jeden Kreditnehmers bei einem Telefonvertrag auf Pump über 300 Euro schlicht zu teuer und aufwändig und es wird deswegen auf diese Vereinfachung gegriffen. Und wenn dadurch ein paar Leute keine Finanzierung bekommen, obwohl sie immer pünktlich gezahlt haben - geschenkt! Denn es gibt meines Wissens nirgendwo ein Grund- oder Menschenrecht auf eine Null-Prozent-Finanzierung des neuesten Flachbildschirmes oder Smartphones.

    Aber naja, da sind die Grünen ja immer vorneweg, wenn es um Verbote oder die Zwangsbeglückung der Menschen geht.“

    Haben Sie sich mit den Vorschlägen der Grünen auseinandergesetzt oder berufen Sie sich bei Ihrem Befund lediglich auf Ihre Vorurteile?

    Wenn ich den Entwurf richtig verstehe, ist das Ziel des Entwurfs, die Rechte der Verbraucher zu stärken. Es geht nicht darum, mit dem Gesetz Bedürftigen den Weg zu günstigen Krediten zu ebnen, sondern die Transparenz aus Sicht der Verbraucher zu erhöhen, die schließlich vom Scoring betroffen sind.

    Erklären Sie doch bitte, wo in diesem Vorschlag ein Verbot stecken soll oder wo Sie konkret Probleme am Entwurf sehen.
    (vgl. https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/gruene-fordern-mehr-transparenz-und-schutz-beim-scoring/)

  • 1
    5
    f1234
    01.06.2015

    Nö, Frau Weyandt, das ist eben nicht gut.

    Was geht es den Staat an, wie private Kreditgeber die Bonität ihrer Schuldner ermitteln? Hier geht es nämlich nicht um öffentliche Gelder, sondern um privates Kapital, für das im Verlustfall kein staatlicher Rettungsschirm aufgespannt wird. Und in der Regel geht es auch nicht um die Finanzierung existentieller Bedürfnisse.

    Das wird ja sicher einen Grund haben, warum dieses Verfahren angewandt wird. Wahrscheinlich ist die Einzelprüfung eines jeden Kreditnehmers bei einem Telefonvertrag auf Pump über 300 Euro schlicht zu teuer und aufwändig und es wird deswegen auf diese Vereinfachung gegriffen. Und wenn dadurch ein paar Leute keine Finanzierung bekommen, obwohl sie immer pünktlich gezahlt haben - geschenkt! Denn es gibt meines Wissens nirgendwo ein Grund- oder Menschenrecht auf eine Null-Prozent-Finanzierung des neuesten Flachbildschirmes oder Smartphones.

    Aber naja, da sind die Grünen ja immer vorneweg, wenn es um Verbote oder die Zwangsbeglückung der Menschen geht.

  • 0
    6
    Pixelghost
    01.06.2015

    Sehen Sie, RebelYell, so unterschiedlich ist das. Ich bin Kreditnehmer und rege mich nicht auf.

  • 3
    0
    KatharinaWeyandt
    01.06.2015

    Das Problem tritt auch bei Telefonverträgen auf, selbst bei Tarifwechseln, wenn man jahrelang immer gezahlt hat. - Sehr gut, dass die Grünen dazu einen Gesetzentwurf eingebracht haben.

  • 4
    0
    RebelYell
    01.06.2015

    Diese intransparenten oder auch im Verborgenen "Auskunfteien" gehören entweder abgeschafft oder grundlegend reformiert. Im Grunde weiß keiner genau, was dort passiert, es gibt weder Kontrollen noch staatliche Überwachung.

    P.S.: Ich bin kein Kreditnehmer.



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...