Rund 20,2 Millionen Euro Dürrehilfe für Bauern in Sachsen

Berlin/Dresden (dpa/sn) - Nach der langen Dürre in vielen Regionen Deutschlands im vergangenen Jahr haben Betriebe in Sachsen knapp 20,2 Millionen Euro staatliche Nothilfe erhalten. Das teilte das Bundesagrarministerium am Montag mit. Die Dürrehilfe für Sachsen werden jeweils zur Hälfte durch Landes- und Bundesmittel finanziert. Insgesamt wurden im Freistaat 254 Anträge bis Ende Juli bewilligt.

Die größte Einzelsumme aus dem Bund-Länder-Programm entfiel mit Stand 31. Juli auf Brandenburg mit 69,7 Millionen Euro. Deutschlandweit waren es insgesamt 228 Millionen. Auszahlungen sind noch bis 31. August möglich. Bund und Länder hatten angesichts der extremen Trockenheit vor einem Jahr Hilfen von jeweils bis zu 170 Millionen Euro zugesagt. Schwelle für die Unterstützung ist, dass Betriebe in der Existenz gefährdet sind. Gerechnet worden war mit bis zu 10 000 betroffenen Höfen.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hatte die Ernteschäden am 22. August 2018 als Ereignis «nationalen Ausmaßes» eingestuft - und erstmals seit 2003 wieder Bundeshilfen wegen einer Dürre zugesagt.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
4Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    3
    Blackadder
    20.08.2019

    @Deluxe: Wenn man sich die Entwicklungen anschaut und nicht einzelne Jahre, sieht man die Auswirkungen des Klimawandels sehr schön:

    https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Dürren_in_Europa

    Aber da müsste man halt auf Wissenschaftler hören.

  • 1
    4
    Deluxe
    20.08.2019

    Blackadder,
    schieben Sie das Dürrejahr 1904 auch auf den Klimawandel?

    Ihre Verlautbarung ist so, wie Sie formulieren, nicht seriös, weil Sie behaupten ohne zu beweisen.

  • 2
    3
    Blackadder
    20.08.2019

    @Urlaub2020: Dass es im letzten Jahr durch den Klimawandel einen extremes Dürrejahr gab (nicht nur der Sommer!) ist unbestritten und in diesem Jahr ist es auch nicht viel besser. Wir brauchen langfristige Strategien für den Umgang damit. Geld allein hilft sicher nicht, hier muss man sich nachhaltige Strategien ausdenken. Das wird nicht besser werden!

  • 1
    3
    Urlaub2020
    20.08.2019

    Die Deutschen Bauern jammern das es nicht Regnet .In anderen Ländern gibt es noch Heisere Sommer.Die Bauern sorgen selbst für Bewässerung.Aber hier muss man nur richtig Schreien und schon kommt Geld woher nur.?



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...