Das steckt in den Gewürzmischungen

In der orientalischen und afrikanischen Küche geben vor allem Gewürzmischungen den Gerichten ihren eigentümlichen Geschmack. Die Mixturen heißen etwa Berbere oder Ras el-Hanout. Doch welche Zutaten enthalten sie?

Bonn (dpa/tmn) - Beim Herumstöbern auf dem Markt oder beim Gang durch den Supermarkt finden sich viele exotisch klingende Gewürzmischungen. Bei vielen wissen Hobbyköche aber gar nicht, was drinsteckt - oder wozu sie passen. Einen kleinen Überblick gibt das Bundeszentrum für Ernährung:

- Berbere: ist eine äthiopische Gewürzmischung. Sie ist feurig scharf mit Chilischoten, Pfeffer und Ingwer. Berbere verfeinert Eintöpfe, Rindfleisch, Linsen und frisches Gemüse.

- Ras el-Hanout: stammt aus Nordafrika und verbindet orientalische mit leicht blumigen Aromen. Nelke trifft unter anderem auf Kreuzkümmel und Zimt, begleitet von scharfem Pfeffer, Chili, Piment, Kardamom und Ingwer. Am besten gibt man Ras el-Hanout in warmer Flüssigkeit angerührt und zum Ende des Garens zum Gericht. So verbrennen die Gewürze nicht und können sich gut verteilen.

- Muhammara: kein Gewürz im eigentlich Sinn, sondern ein Aufstrich, der aus der syrischen Küche kommt. Zutaten sind Paprika, Walnüsse, Öl, Zitrone und verschiedene Gewürze. Am besten schmeckt Muhammara zu selbst gemachtem Brot.

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