Wann Mai-Scholle am besten schmeckt

Fischfans warten bereits auf die ersten Mai-Schollen. Vereinzelt gibt es die Spezialität vielleicht auch schon zu kaufen. Doch so richtig ist es dafür noch gar nicht an der Zeit. Wann der Saisonfisch am besten auf den Teller kommt:

Hamburg (dpa/tmn) - Von Gastronomen wird die Mai-Scholle gern als das Highlight im Frühjahr angepriesen. «Am allerbesten schmeckt die Scholle erst im Juni», erklärt Sandra Kess vom Fisch-Informationszentrum (FIZ) in Hamburg.

Im Frühjahr laicht die Scholle und steckt die ganze Kraft in den Rogen. Sie benötigt erst wieder ein bisschen Zeit, um sich Fett anzufressen.

Schollen sind reich an Jod und Eiweiß, werden 25 bis 50 Zentimeter lang und bis zu 2 Kilo schwer. Ihr Fleisch ist weiß, zart und dennoch fest. Der fangfrische Fisch wird im Ganzen in Butter goldgelb gebraten oder als Filet auf Gemüse gedämpft.

Wer jetzt also noch vier Wochen wartet, dem verspricht Kess doppelten Genuss. Sie empfiehlt dann Schollenfilets mit Nordsee-Krabben im Huckepack. Für vier Portionen vier Schollenfilets etwa sechs Minuten in Butterschmalz braten. Zuvor dünne Scheiben von zwei Zucchini mit Salz vermischen und Saft ziehen lassen. Die ausgedrückten Zucchini in Butterschmalz goldbraun braten, 300 Gramm Krabben unterheben, erwärmen und mit Salz, Pfeffer und Basilikumblättern abschmecken. Die Mischung auf die Schollen geben.

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