Bahnradsport: Emma Hinze überrascht im Sprint mit Silber

Chemnitzer Joachim Eilers bleibt unter den Erwartungen

Milton.

Platz neun im Teamsprint, mit 13,78 Sekunden sogar nur die elftschnellste Schlussrunde: Für Joachim Eilers vom Chemnitzer PSV war der Bahnweltcup in Milton (Kanada) schon nach dem Teamsprint beendet. Im Keirin kam der 28-Jährige nicht mehr zum Einsatz. "Joe konnte den Trainingsausfall während der Vorbereitung nicht kompensieren. Die absolut schlechte Zeit kann ich aber auch nicht hundertprozentig erklären", rätselte Heimtrainer Ralph Müller über den schwachen Auftritt. Anstelle seines Schützlings ging im Keirin Maximilian Dörnbach aus dem Chemnitzer Erdgasteam an den Start. Nach dem knappen Aus im Hoffnungslauf Stand Platz 13 zu Buche. "Der Start kam für mich etwas überraschend. Das war natürlich nicht optimal. Meine Grundschnelligkeit ist nach der Pause nach der EM noch nicht gut genug", sagte der 22-Jährige, der auch den Sprintwettbewerb bestritt.

Als Anfahrer gehörte Youngster Nik Schröter zum Teamsprinttrio. Mit 17,80 s zog sich der 20-Jährige zwar besser als vor einer Woche Robert Förstemann (Berlin) beim Weltcup in Paris aus der Affäre, am erneut ernüchternden Gesamtergebnis änderte das aber nichts. "Mehr war für mich nach dieser langen Saison nicht zu erwarten", resümierte Schröter, der bei der U-23-EM im Teamsprint Bronze gewonnen hatte. Für den Weltcup in Berlin (30. November bis 2. Dezember) ist er nicht vorgesehen, da er die Grundausbildung bei der Bundeswehr absolviert.

Pauline Grabosch (Erdgasteam) war nach ihrem Vorlaufeinsatz im Teamsprint, bei dem im Finale Miriam Welte und Emma Hinze (Kaiserslautern/Cottbus) Platz zwei belegten, im Sprint gefordert und fuhr auf Platz acht. Nach dem schweren Unfall von Kristina Vogel hatte sich die WM-Dritte eine längere Auszeit genommen, um vor allem mental wieder aufzutanken. "Ich bin noch nicht wieder in der Form, in der ich schon mal war - trotz Ehrgeiz und harter Arbeit. Das braucht noch etwas Zeit", meinte die 20-Jährige. Emma Hinze überraschte indes als Sprintzweite. Die viermalige Junioren-Weltmeisterin unterlag im Finale der Chinesin Lee Wai-Sze. tju

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