Bob-Anschieber Franke hofft auf WM-Medaille im Vierer

Altenberg (dpa) – Bob-Anschieber Eric Franke will einen turbulenten Winter mit einer Medaille bei der Heim-WM versöhnlich abschließen. «Es war eine sehr schwierige Saison für uns. Jetzt wollen wir eine Medaille. Die Farbe ist völlig egal», sagte der Athlet vom SC Potsdam dem «Tagesspiegel». Am Samstag (13.30 Uhr/ARD) und Sonntag (13.00 Uhr/ARD) will der Sportsoldat zum Abschluss der Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften in Altenberg mit dem Piloten Nico Walther vom heimischen BSC Sachsen Oberbärenburg sowie Joshua Blum und Paul Krenz im Viererbob auf das Podium fahren.

Die Generalprobe am vergangenen Wochenende endete fast schon wie ein Abbild der Saison, die durch einen schweren Trainingssturz im Oktober in Altenberg mit anschließender Pause geprägt wurde. Im Zweierbob lag Franke mit Walther nach dem dritten Lauf hinter dem dominierenden Francesco Friedrich auf dem zweiten Rang. Doch den letzten Lauf verpatzte das Duo und musste sich am Ende mit einem undankbaren vierten Platz zufrieden geben. Franke fand das Ergebnis «akzeptabel und respektabel». Auf der anderen Seite war es für den 30-Jährigen eine «Mega-Enttäuschung», die mögliche Medaille verpasst zu haben.

So setzt Franke auf die letzte Chance in der Saison. Motivation zieht er sich aus dem Abschneiden bei Olympia 2018 in Pyeongchang, wo er mit Walther und Kevin Kuske Zweiter hinter Friedrich wurde. Kuske, der mit dieser Silbermedaille mit insgesamt vier Gold- und zwei Silbermedaillen zum erfolgreichsten Bob-Sportler bei Olympischen Winterspielen aufstieg, ist mittlerweile Stützpunkttrainer in Potsdam und sieht gute Chancen für seinen Schützling: «Ich bin fest davon überzeugt, dass sie eine Medaille holen können.».


Einen Monat für
nur 1€ testen.
Verlässliche Informationen sind jetzt besonders wichtig. Sichern Sie sich hier den vollen Zugriff auf freiepresse.de und alle FP+ Artikel.

JETZT 1€-TESTMONAT STARTEN 
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.