Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Neuer: Ärgerlicher Abend für den Kapitän. Rettete gegen Shaqiri (5.), dann zweimal ohne Abwehrchance. Vorm 2:3 von Gavranovic parierte der Münchner sogar zunächst noch zweimal klasse gegen Seferovic.

Klostermann: Der Leipziger Außenverteidiger agierte fahrig und fehlerhaft. Fand keinen Zugriff. Wenig Impulse im Vorwärtsgang.

Ginter: Die Umstellung auf Viererkette bekam dem Gladbacher nicht. Hatte mit den Schweizer Stürmern 77 Minuten lang seine Probleme.

Rüdiger: Gegen Brecher Seferovic war der Abwehrhüne oft zweiter Sieger. Beim 0:2 scheiterte er mit einem Rettungsversuch.

Gosens: Der Linksfuß aus Bergamo empfahl sich nicht. Schwache Flanken. Beste Aktion: Ein gefährlicher Außenristschuss (35.).

Kimmich: Der Münchner stemmte sich im 50. Länderspiel gegen den robusten Gegner. Musste viele Löcher im Mittelfeld stopfen.

Goretzka: Der Münchner agierte als Zehner. Brachte offensiv seine Dynamik ein, arbeitete auch nach hinten. Kam nicht zum Abschluss.

Kroos: Im 100. Länderspiel unter Niveau. Sein Fehlpass leitete das 0:1 ein. Die Freistöße verpufften. Ein strammer Schuss ans Außennetz.

Havertz: Der 21-Jährige zeigte, was er drauf hat: Ein Assist, ein Pfostenschuss (49.), energische Einzelaktion beim 2. Länderspieltor.

Gnabry: Der Münchner rieb sich vorne lange auf. Versuchte viel - und belohnte sich mit dem tollen Hackentor. Tor Nummer 14 im 15. Spiel.

Werner: Aktivposten in der Offensive. Vollendete einen Sololauf mit dem 13. Länderspieltor. Bereite energisch das 3:3 von Gnabry vor.

Halstenberg: Der Leipziger kam für Gosens (57.), agierte deutlich sicherer auf der linken Seite.

Can: Löste Ginter in der Schlussviertelstunde ab. Störte Seferovic einmal beinahe zu spät (85.).

Draxler: Löw brachte den Mann aus Paris in der Schlussphase für Havertz. War gleich im Spiel, hatte eine gute Schusschance (81.).

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