Eisschnelllauf: Ihle Sechster über 1000 Meter

Eisschnellläufer Nico Ihle hat zum Auftakt des dritten Saisonweltcups im polnischen Tomaszow Mazowiecki ein Erfolgserlebnis gefeiert. Der Olympia-Achte aus Chemnitz wurde im Sprint über 1000 m in 1:10,719 Minuten guter Sechster. Joel Dufter (Inzell) kam in 1:11,426 Minuten nicht über Rang 14 hinaus.

Ihle war mit seiner Leistung zufrieden: "Ich merke, dass es Schritt für Schritt nach vorne geht", sagte der 33-Jährige dem SID: "Heute habe ich den Fokus auf die Technik gelegt und konnte in der ersten Runde ein paar Körner sparen."

Den Sieg holte sich der überlegene Russe Pawel Kulischnikow mit einem Bahnrekord von 1:09,238 Minuten. Zweiter wurde der Niederländer Kai Verbij (1:09,921) vor dem Norweger Havard Holmefjord Lorentzen (1:10,076).

Über die 500 m musste sich Ihle in 35,330 Sekunden mit Platz elf begnügen. "Wenn ich ein Zehntel schneller laufe, bin ich Fünfter. Das Niveau ist sehr hoch, da täuscht die Endplatzierung", sagte Ihle. Kulischnikow war in 34,834 Sekunden nicht zu schlagen und drückte damit den Bahnrekord um drei Zehntelsekunden. Zweiter wurde der Japaner Ryohei Haga (34,981) vor Olympiasieger Lorentzen (35,104).

Ob die von Rückenproblemen geplagte Langstreckenspezialistin Claudia Pechstein (Berlin) am Sonntag über 5000 m an den Start gehen wird, ist noch unklar. "Wir schauen von Tag zu Tag, ein Einsatz entscheidet sich kurz vor dem Rennen", sagte der verantwortliche Trainer Daan Rottier.

Am Freitag waren Ihle und Dufter auf den klassischen Strecken die einzigen Starter der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) in den A-Gruppen. Die Team-Verfolgungsrennen sowie der 500-m-Lauf der Frauen fanden ohne deutsche Beteiligung statt.

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