IOC-Exekutive genehmigt sieben Fußball-Arenen für Tokio 2020

Die Austragungsorte der Fußballspiele bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio stehen fest. Die Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) genehmigte am Mittwoch sieben Standorte.

Gespielt werden soll im Sapporo Dome, im Miyagi-Stadion, im Saitama-Stadion, in der Ibaraki-Kashima-Arena, im Tokio-Stadion, im internationalen Stadion von Yokohama sowie im Olympiastadion von Tokio.

Insgesamt werden während der nächsten Sommerspiele in gut zwei Jahren 43 Spielstätten genutzt, darunter 25 bestehende, zehn temporäre und acht dauerhafte Anlagen. Entsprechend der Vorgaben durch die Agenda 2020 des IOC für mehr Nachhaltigkeit verzichtete das Organisationskomitee von Tokio 2020 auf drei weitere neu zu errichtende dauerhafte Sportstätten.

Mit Wettkämpfen in den Regionen von Ibaraki, Miyagi und Fukushima, die zu den vom Erdbeben und Tsunami im Jahr 2011 am schwersten betroffenen Gebieten gehören, will Tokio 2020 auf seine besondere Geschichte hinweisen. Laut OK befinden sich die Bautätigkeiten an allen Wettkampfstätten zeitlich voll im Plan und würden rechtzeitig fertig gestellt.

Noch immer Probleme mit der Nachhaltigkeit hat indes Pyeongchang als Austragungsort der Winterspiele 2018. Wie IOC-Sportdirektor Christophe Dubi nach der Sitzung des IOC-Exekutivkomitees in Lausanne verriet, fehle es bei drei Wettkampfstätten weiterhin an einem konkreten Nutzungsplan.

Dabei handelt es sich um das Eisschnelllauf-Oval, die Eishockeyhalle im Olympiapark und das Alpin-Zentrum in Jeongseon. "Uns ist die Angelegenheit sehr wichtig, wir drängen auf baldige Lösungen", sagte Dubi.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...