Marketingoffensive im Badminton: Mehr Preisgeld für mehr TV-Zeiten

Der Badminton-Weltverband BWF hofft durch eine Marketingoffensive auf einen Imagewandel und mehr Fernsehzeiten. Am Sonntag gab die Dachorganisation im malaysischen Kuala Lumpur ihre Strategie bekannt, den vor allem in Asien populären Sport weltweit auf ein neues Level zu heben. Vor allem die neustrukturierte Turnierserie, bei der mehr Preisgeld als je zuvor ausgeschüttet wird, soll Sponsoren und TV-Sender anziehen.

Das Saisonfinale findet von 2018 bis 2021 in China statt und wird mit 1,5 Millionen US-Dollar dotiert sein. Bei den All England Open, China Open und Indonesia Open werden in Zukunft jeweils 1,0 Millionen Dollar ausgeschüttet. Die German Open, bislang in Mülheim/Ruhr ausgetragen, werden in der fünften Kategorie mit 150.000 Dollar aufgeführt, das sind 30.000 Dollar mehr als bisher.

"Die Zeit ist reif für Badminton, um weiter aufzusteigen", sagte BWF-Präsident Poul-Erik Hoyer in Kuala Lumpur. Für den dänischen Einzel-Olympiasieger von 1996 sind "Präsentation und Wettbewerbsfähigkeit" der Events besonders entscheidend, "um die TV-Berichterstattung auszuweiten und die Star-Qualität und Popularität der Top-Spieler global zu erhöhen".

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