Mit dem ersten Versuch: Storl ohne Probleme im Kugelstoß-Finale

Titelverteidiger David Storl (Leipzig) hat bei der Leichtathletik-EM in Berlin ohne Probleme das Kugelstoßfinale erreicht und seine Ambitionen auf eine Medaille eindrucksvoll untermauert. Der 28-Jährige kam in der auf dem Berliner Breitscheidplatz ausgetragenen Qualifikation bereits im ersten Versuch auf 20,63 m und überbot damit sicher die geforderte Weite von 20,40 m. Am Dienstag (20.33 Uhr/ZDF und Eurosport) geht es um Gold, Silber und Bronze.

Storl zeigte sich hinterher zufrieden, sieht aber auch noch Luft nach oben. "Der war noch ganz schön holprig", sagte er in der ARD über seinen Versuch und schwärmte von der Stimmung: "Die Leute sind nah dran, können die Emotionen voll miterleben - das gefällt mir sehr gut. Von mir aus könnte hier auch das Finale stattfinden." Allerdings werden die Medaillen dann im Olympiastadion vergeben.

Dann will Storl noch ein paar Zentimeter draufpacken. "Man sollte sich nie zu sicher sein, aber wir haben gut trainiert. Jetzt gilt es, die Früchte zu ernten", sagte er nach dem weitesten Stoß der Quali. Storls großer Rivale und Europas Jahresbester Michal Haratyk (Polen) kam auf 20,59 m, der neutrale Athlet Alexander Lesnoj schaffte 20,47 m. Hallen-Europameister Konrad Bukowiecki zitterte sich mit 19,89 m ins Finale.

Storl hatte vor zwei Jahren in Amsterdam als erster Kugelstoßer seinen dritten EM-Titel gewonnen - und hat noch lange nicht genug. "Ich will Europameister werden, das war ich ja schon ein paarmal", sagte er vor der Qualifikation.

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