Motor-Damen kommen nicht in Fahrt

Mit 14:23 (9:12) haben die Bezirksklasse-Handballerinnen aus Rochlitz gegen Limbach-Oberfrohna II verloren. Aus diesem Grund müssen die BSC-Spielerinnen vorerst wieder die Laufschuhe aus dem Schrank holen.

Rochlitz/Mittweida.

Bei den Bezirksklasse-Handballerinnen des BSC Motor Rochlitz läuft es noch nicht rund. Die vergangene Saison beendeten die Motor-Damen noch auf Rang 3 der 1. Bezirksklasse Chemnitz, in der Gegenwart finden sie sich nach einem Sieg und drei Niederlagen auf Platz 9 (2:6 Punkte) wieder. Die jüngste Pleite gab es gerade zuhause gegen den BSV Limbach-Oberfrohna II. Die Partie ging mit 14:23 (9:12) verloren und offenbarte viele Schwächen.

Bis zur 24. Spielminute (9:9) war es eine ausgeglichene Begegnung in der Rochlitzer Sporthalle. Immer wieder gab es einen Führungswechsel, aber keine Mannschaft setzte sich ab. "Doch dann war bei uns der Wurm drin", berichtet BSC-Trainer Daniel Eckelt. Seine Spielerinnen gaben die Partie danach aber komplett aus der Hand. Zur Halbzeitpause betrug der Rückstand noch 9:12 betrug, doch nach dem Seitenwechsel wurde es immer deutlicher. Lediglich fünf Treffer kamen in der zweiten Hälfte auf das Konto der Gastgeberinnen hinzu. "Wir hatten viel zu wenig Bewegung in unserem Spiel. Bei der Abwehrarbeit waren wir nicht spritzig genug, und vorn fehlte es an Ideenreichtum", so der Rochlitzer Coach.

Die Torerfolge der Motor-Damen resultierten größtenteils aus Einzelaktionen. Kerstin Eckelt und Julia Mandelt waren mit jeweils vier Toren die treffsichersten Spielerinnen auf Seiten des BSC. Für die niedrige Torausbeute war aber auch die Limbacher Torfrau verantwortlich. "Wir wussten bereits vor dem Spiel, dass sie extrem gut mit niedrig geworfenen Bälle klarkommt. Deshalb hatten wir uns eigentlich vorgenommen, die obere Torhälfte anzuvisieren", sagt Eckelt. Aber auch das habe die Mannschaft nicht kontinuierlich umgesetzt. Bis zum 21. November haben die Rochlitzerinnen nun spielfrei. Die lange Pause kommt dem BSC-Trainer gerade recht. "In den nächsten Wochen werden wir an der Kondition und unserer Schnelligkeit arbeiten. Die ist uns im Vergleich zur vergangenen Saison etwas verloren gegangen", so Eckelt, der mit dem Saisonstart nicht zufrieden ist. Mindestens zwei der vier Partien hätte sein Team gewinnen müssen, "wenn wir mehr investiert hätten", sagt der Coach. Aber mit nur einem Sieg befindet sich der Vorjahresdritte aktuell im Abstiegskampf. Nach der einmonatigen Pause kommt es dann zum Kellerduell gegen den TSV Fortschritt Mittweida.

StatistikRochlitz: Filehr Juneck; Eckelt (4/2), Mandelt (4), Eulitz, Vollhardt, Ott (2), Günther, Pesth (1), Harzer (2/1), Schwartz (1)

Die Fortschritt-Damen finden sich dabei in einer ähnlichen Situation wie die Rochlitzerinnen wieder. Zum Ende der vergangenen Spielzeit lag der TSV auf dem 2. Rang, nun hat das Team nach vier Spieltagen genauso viele Niederlagen wie in gesamten Saison 2019/20 kassiert - nämlich vier. Das Team von Trainerin Sabine Podzimek ist die einzige Mannschaft die noch keinen Punkt geholt hat und trägt mit 0:8 Punkten die Rote Laterne der Bezirksklasse.

Auch gegen den SV Rotation Weißenborn II waren die Mittweidaerinnen chancenlos und unterlagen am Ende mit 18:26 (9:11). Wie in den Spielen zuvor verlor Fortschritt in der 2. Halbzeit den Anschluss. In den ersten 15 Minuten nach der Pause gelangen den TSV-Frauen ganze drei Tore, sodass die Gäste ihren Vorsprung auf 22:12 ausbauten. In der Schlussphase konnte Mittweida das Ergebnis nur unwesentlich freundlicher gestalten. Erfolgreichste Werferin war Anne Kirsten mit fünf Toren, darunter zwei Siebenmeter.

StatistikMittweida: Prillwitz; Labude (2/1), Hübler (2), Susann Podzimek (1), Kirsten (5/2), Morgenstern (3), Böttger, Kruta (3), Gutschick, Wehling (2)

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