Para-Leichathletik: Dietz Europameister mit der Kugel

Der zweimalige Paralympics-Sieger Sebastian Dietz hat bei der Leichtathletik-Europameisterschaften der Behindertensportler in Berlin seine internationale Titelsammlung komplettiert. Der 33-Jährige gewann am Donnerstag den Kugelstoß-Wettbewerb in der Startklasse F36 souverän mit einer Weite von 15,28 m. Den angestrebten Weltrekord verpasste Dietz allerdings um sechs Zentimeter.

"Ich freue mich natürlich, dass ich jetzt erstmals Europameister bin. Aber wenn ich ehrlich bin, war das Ziel schon der Weltrekord", sagte Dietz und richtete den Blick bereits auf die Paralympics 2020: "Jetzt muss es in Tokio eben scheppern." Dietz hatte 2012 in London mit dem Diskus und 2016 in Rio mit der Kugel jeweils Paralympics-Gold geholt und gewann zudem bereits drei WM-Titel.

Für eine weitere Bronzemedaille für die Mannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) sorgte kurz danach Felix Krüsemann. Über 1500 m gewann der 17-Jährige in der Startklasse T38 in 4:21,60 Minuten Bronze hinter den Franzosen Redouane Hennouni (4:13,12) und Louis Raduis (4:16,66).

Am Abend sicherte sich auch der Bonner Alhassane Balde (T54) über 800 m die Bronze. In 1:40,80 Minuten musste er sich nur Julien Casoli (Frankreich/1:40,29) und dem Schweizer Marcel Hug (1:39.89) geschlagen geben. Martina Willing (Cottbus/F56) im Speerwurf und Lindy Ave (Greifswald/T38) über 200 m holten zudem jeweils Silber.

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