Remis gegen Ungarn: Wasserballer im EM-Achtelfinale

Die deutschen Wasserballer sind bei den Europameisterschaften in Barcelona ins Achtelfinale eingezogen. Die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm erkämpfte im abschließenden Vorrundenspiel gegen Rekord-Olympiasieger Ungarn überraschend ein 4:4 (1:0, 0:1, 2:2, 1:1) und schließt die Gruppe A damit auf dem dritten Platz ab.

"Vielleicht wird sich morgen die Erkenntnis in den Köpfen der Leute festigen, dass dies letztlich bereits ein großer Erfolg für den deutschen Wasserball ist", sagte Stamm, welcher Vorteile bei seiner Mannschaft sah. Auch Angreifer Marin Restovic war der Meinung, dass "ein Remis gegen Ungarn bereits ein großer Erfolg" ist.

In der Runde der letzten 16 Teams trifft die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) nun auf den Verlierer der Partie zwischen Griechenland und Kroatien, die am Freitagabend (20.30 Uhr) aufeinandertreffen.

In Abwesenheit des verletzten deutschen Top-Centers Mateo Cuk vom deutschen Rekordmeister Wasserfreunde Spandau hatte Stamm Platz neun als EM-Ziel ausgegeben. Das Hauptaugenmerk gelte in diesem Jahr dem Weltcup in Berlin (11. bis 16. September), bei dem sich das deutsche Team erstmals seit 2013 wieder für eine Weltmeisterschaft qualifizieren will.

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