Ryder Cup: Europas Kapitän Björn hofft auf Woods

Eine Teilnahme von Golf-Legende Tiger Woods beim Ryder Cup im September in Paris wäre ein ganz spezieller Kick für den traditionsreichen Kontinentalvergleich zwischen den USA und Europa. Diese Meinung vertrat der Däne Thomas Björn, Kapitän des europäischen Teams, im Vorfeld der PGA Championship in dieser Woche in St. Louis/Missouri.

"Meiner Meinung nach ist Tiger der Beste, der dieses wunderbare Spiel jemals gespielt hat", sagte Björn: "Wenn er für die USA antreten würde, wäre das ein Gewinn für die gesamte Sportart." Um sich auf direktem Weg für das US-Team zu qualifizieren, müsste Woods das Turnier in St. Louis gewinnen. Andernfalls wäre er auf eine Wildcard von US-Kapitän Jim Furyk angewiesen.

Woods wollte sich dazu nicht näher äußern. "Ich weiß es nicht, wir werden es sehen", antwortete er am Dienstag in St. Louis auf die Frage, ob er eine Wildcard des Kapitäns verdiene: "Ich bin jedenfalls in den letzten sieben Monaten von Null wieder hochgekommen, das ist alles, was ich zu sagen habe."

Allerdings müsse er nach etlichen gesundheitlichen Problemen in den letzten Jahren mittlerweile mehr auf seinen Körper hören, sagte Woods: "Es gibt Tage, an denen habe ich nicht mehr die Schnelligkeit und die Geschmeidigkeit von früher, das sind Tage, an denen es mich eher ins Eisbad als auf die Grüns zieht. Ich bin schließlich 42 und habe vier Rücken-Operationen hinter mir."

Björn hat derweil nicht die Befürchtung, dass die jüngeren Ryder-Cup-Spieler bei einer Teilnahme von Woods in Ehrfurcht erstarren könnten. "Im Gegenteil, es ist doch ein Segen für diese Generation, dass sie noch mit Tiger Woods zusammen spielen können", sagte der Däne. Der Schotte Russell Knox hatte Woods bei der British Open im Juli als "mythische Kreatur" bezeichnet.

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