Startverbot für Hochsprung-Star Lyssenko: Przybylkos EM-Chancen steigen

Die Medaillenchancen des deutschen Hochsprung-Meisters Mateusz Przybylko (Leverkusen) bei den am Montag beginnenden Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin (6. bis 12. August) sind gestiegen. Der Weltverband IAAF zog am Freitag die Starterlaubnis des russischen Hallen-Weltmeisters Danil Lyssenko als neutraler Athlet zurück. Damit darf der 21-Jährige auch in Berlin nicht antreten.

Wie die IAAF mitteilte, habe es Lyssenko versäumt, seinen Aufenthaltsort bekannt zu geben, und sei deshalb nicht für Dopingkontrollen verfügbar gewesen. Der russische Leichtathletik-Verband ist als Auswirkung eines weitreichenden Dopingskandals weiterhin suspendiert. Einzelne Athleten dürfen über eine Sondergenehmigung an internationalen Wettkämpfen teilnehmen, müssen dazu aber strenge Anforderungen erfüllen.

Lyssenko, 2017 Vizeweltmeister in London, führt gemeinsam mit dem Katarer Mutaz Essa Barshim mit 2,40 m die Jahresweltbestenliste an und wäre in Berlin der klare Favorit auf Gold gewesen. Der Hallen-WM-Dritte Przybylko übersprang 2018 2,31 m.

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