Volleyballerinnen mit EM-Topstart - 3:0 gegen Schweiz

Die deutschen Volleyballerinnen gewinnen ihren EM-Auftakt souverän. Außenseiter Schweiz ist ein willkommener Gegner. Felix Koslowskis Mannschaft muss im Turnierverlauf zulegen.

Bratislava (dpa) - Die deutschen Volleyballerinnen sind mit einem souveränen Sieg in die EM gestartet und haben schon Kurs auf die K.o.-Runde genommen.

Die Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski setzte sich dank ihrer Offensivwucht am Freitag in Bratislava mit 3:0 (25:16, 25:19, 25:21) gegen den Turnierneuling Schweiz durch. Beim Erfolg im Schnelldurchgang in der Ondrej-Nepela-Arena war Louisa Lippmann mit 17 Punkten beste deutsche Angreiferin.

Gegen den nächsten Außenseiter Spanien am Samstag (17.30 Uhr/Sport1) will der EM-Fünfte von 2017 den zweiten Sieg in der Vorrundengruppe D nachlegen. Die weiteren deutschen Kontrahenten sind Russland, Gastgeber Slowakei und Weißrussland. Die vier besten Teams qualifizieren sich für das Achtelfinale der in vier Ländern ausgetragenen EM.

«Wir reisen gut vorbereitet zur EM und können es kaum noch erwarten», hatte Koslowski vor dem Start in die erstmals auf 24 Teams ausgeweitete Endrunde gesagt. Der Auftakt verlief noch etwas holprig. Nachdem die Schweizerinnen mit vier Punkten am Stück zum 11:11 ausgeglichen hatten, nahm der DVV-Coach die erste Auszeit. Die Denkpause half. Die körperlich überlegenen Deutschen zogen davon und verwandelten nach 23 Minuten den ersten von acht Satzbällen.

«Jeder gewonnene Satz wäre für uns ein großer Erfolg», hatte der Schweizer Nationaltrainer Timo Lippuner gemeint, der auch die Roten Raben Vilsbiburg in der Bundesliga betreut. Daraus wurde aber nichts. Auch im zweiten Durchgang ließen sich Koslowskis junge Schmetterkünstlerinnen von der Schweiz nicht vom Kurs abbringen.

Der EM-Neuling fand zwar Lücken im deutschen Block und verkürzte zwischenzeitlich auf 16:18. Doch angeführt von der eingewechselten Diagonalangreiferin Kimberly Drewniok sicherte sich die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) auch den zweiten Satz.

Lippmann & Co. leisteten sich im Entscheidungsdurchgang immer wieder Unkonzentriertheiten. Trotz eines 2:6 und 19:19 fingen sie sich aber noch rechtzeitig und jubelten schließlich über den Auftaktsieg im Schnelldurchgang.

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