Wasserballer verpassen EM-Viertelfinale

Die deutschen Wasserballer haben bei den Europameisterschaften in Barcelona den Sprung unter die besten Acht verpasst. In der Qualifikationsrunde für das Viertelfinale unterlag das Team von Bundestrainer Hagen Stamm Griechenland klar mit 5:13 (3:5, 0:3, 1:2, 1:3) und spielt nun nur noch um Platz neun.

"Wir haben bis zum 2:0 gut begonnen, dann aber große Fehler in der Verteidigung gemacht und die Griechen zu einfach auf 5:2 wegziehen lassen", sagte Stamm. "Dann hat Julian Real aufgrund einiger Fehlentscheidungen des Schiedsrichters drei persönliche Fehler erhalten, was den Ausschluss für das ganze Spiel zur Folge hatte. Ohne den Abwehrchef hat die junge Mannschaft mit fünf Neulingen nicht mehr an einen möglichen Sieg geglaubt und aufgegeben."

Die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) hatte die Vorrunde nach einem überraschenden 4:4 gegen Rekord-Olympiasieger Ungarn auf dem dritten Platz abgeschlossen. Nur die Gruppensieger zogen direkt ins Viertelfinale ein. Das erste von zwei Platzierungsspielen steht für das DSV-Team am Dienstag an.

In Abwesenheit des verletzten deutschen Top-Centers Mateo Cuk vom deutschen Rekordmeister Wasserfreunde Spandau hatte Stamm Platz neun als EM-Ziel ausgegeben, dieser ist weiter möglich. Das Hauptaugenmerk gilt in diesem Jahr dem Weltcup in Berlin (11. bis 16. September), bei dem sich das deutsche Team erstmals seit 2013 wieder für eine Weltmeisterschaft qualifizieren will.

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