Mentoren bringen über 400 Flüchtlinge in Job und Ausbildung

Dresden (dpa/sn) - Sogenannte Arbeitsmarktmentoren haben bisher mehr als 400 Flüchtlinge in einen Job oder eine Ausbildung in Sachsen gebracht. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums in Dresden vom Montag wurden im Zuge des Mitte 2016 aufgelegten Modellprogramms mit 1358 Flüchtlingen eine Integrationsvereinbarung geschlossen, die die nötigen Schritte auf dem Weg zu Lehre oder Beschäftigung enthält. Mit Hilfe des Programms sollen Geflüchtete möglichst rasch und nachhaltig vermittelt werden. Insgesamt 48 Mentoren beraten sie und die Arbeitgeber und helfen bei der Integration.

Vielen fehle das Wissen, um sich in der deutschen Arbeitswelt zurecht zu finden, sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Ausbildung oder Job aber seien der Schlüssel zur gelungenen Integration. Neben finanzieller Unabhängigkeit wachse auch die Akzeptanz in der Bevölkerung. Nach Ministeriumsangaben sind derzeit knapp 7000 der etwa 17 000 landesweit gemeldeten Flüchtlinge arbeitslos. Für das Arbeitsmarktmentorenprogramm stehen bis 2019 insgesamt 9,8 Millionen Euro zur Verfügung.

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1Kommentare
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  • 3
    2
    Interessierte
    19.03.2018

    Gab es denn ^ Sogenannte Arbeitsmarktmentoren^ auch für die deutschen Bürger ´für die nötigen Schritte auf dem Weg zu Lehre oder Beschäftigung `wie bei denen , die in das H4 gerutscht sind ? Für meine Begriffe wurden die abgeschrieben und mit mehreren Umschulungen versorgt , welche nie oder kaum zum Erfolg geführt hatten ... Der Herr Dulig z.B - ist doch auch schon seit Oktober 2004 - Mitglied des sächsischen Landesparlaments und wurde im Januar 2005 in das Amt des Parlamentarischen Geschäftsführers der SPD-Fraktion gewählt.



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