Antragsverfahren für Dürrehilfen für Landwirte startet

Dresden (dpa/sn) - Sachsens Landwirte haben in diesem Sommer unter Trockenheit gelitten und erhebliche Ernteeinbußen gehabt - nun können sie Dürrehilfen beantragen. Bis zum 16. November können die Anträge gestellt werden, wie das Landwirtschaftsministerium am Freitag mitteilte. Auf zwei Veranstaltungen am 15. Oktober in Wurzen und am 22. Oktober in Bautzen könnten sich die Landwirte über die Voraussetzungen für das Hilfsprogramm sowie über das Förderverfahren informieren. In Sachsen wird derzeit von einem Gesamtbedarf von 44 Millionen Euro ausgegangen, die Hälfte des Geldes wird der Bund bereitstellen.

Nach Angaben des Ministeriums können jene landwirtschaftlichen Betriebe eine Hilfe erhalten, bei denen die Jahreserzeugung aus der Bodenproduktion mindestens 30 Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen drei Jahre liegt und die in ihrer Existenz gefährdet sind. Als Kriterium dafür gelten die Liquidität des Unternehmens sowie Einkünfte und Vermögen der Betriebsinhaber oder Gesellschafter.

Die Hilfen richten sich ausschließlich an klein- und mittelständische Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von bis zu 50 Millionen Euro. Bis zu 50 Prozent der Schäden können ausgeglichen werden. Der maximale Zuschuss liegt bei 500 000 Euro.

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