Corona-Krise drückt Bruttoverdienste in Sachsen

Dresden (dpa/sn) - Die Corona-Pandemie und damit einhergehende Regelungen haben die Bruttoverdienste bei Vollzeitjobs in Sachsen in den meisten Branchen erwartungsgemäß sinken lassen. Am Donnerstag legte das Statistische Landesamt Zahlen für das zweite Quartel vor: Im Gastgewerbe gingen die Verdienste im Vergleich zum Vorjahresquartal um mehr als ein Drittel zurück, im Autobau um ein Fünftel, in der Industrie insgesamt um sieben Prozent.

Einen Anstieg gab es im Sozialwesen und bei Finanzdienstleistungen. Den höchsten monatlichen Bruttoverdienst erzielten Vollzeitbeschäftigte bei Banken und Versicherungen mit durchschnittlich 4639 Euro, den geringsten Beschäftigte im Gastgewerbe mit 1412 Euro brutto.

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